Saarphila – Der erste Schritt zum eigenen Blog

Der chinesische Philosoph Konfuzius soll gesagt haben: „Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.“

Ich sage: „Das Ziel der Reise erreicht nur derjenige, der dem ersten Schritt viele weitere folgen lässt.“

Hallo

An alle, die soeben durch puren Zufall meinen Blog angewählt haben. Ich habe am heutigen 6. Dezember zwar nicht meinen ersten Schritt hin zu einer Webpräsenz getan, aber heute kann ich erstmals im Web über dieses Thema schreiben. In meinem eigenen Blog. Erstmals festhalten, dass es gar nicht so einfach ist, eine Website mit einem integrierten Blog aufzuschalten.

Alles begann am 30. November mit der Registration der Domain Saarphilatelie.com. Wie glücklich war ich, sogar meine Wunschdomain erhalten zu haben. Gerne zahlte ich die Registrationsgebühr. Ich fand, es war noch nicht einmal teuer. Wie enttäuscht war ich jedoch, nicht einfach loslegen zu können. Die Domain musste gehostet werden. Dafür wurden gleich ganz andere Beträge fällig. Dann der administrative Kram. Das Benutzerkonto und eine E-Mail erstellen: wer Anleitungen für eine anregende Lektüre hält, wird es sicherlich schneller schaffen als ich. Einen FTP-Client für Mac x64 finden und installieren. Ach ja, als 64bit-Version (Pro) ist auch File Zilla nicht gratis. WordPress war – entgegen der Werbung – nicht in 5 Minuten installiert. Wogegen … 20 Minuten ist auch nicht schlecht.
Schnell stellte sich heraus, dass entweder die Vorlagen von WordPress doch nicht so simpel anzupassen sind, wie überall zu lesen ist, oder meine Kenntnisse waren nicht ausreichend. WordPress wieder deinstallieren und Datenbank löschen.

In Zeta Producer (Made in Germany) fand ich schnell eine bequeme und ausreichend skalierbare Lösung für meine Website. Die auch für Anfänger verständlich geschriebene Bedienungsanleitung auf Deutsch: Online und als PDF. Das ist Spitze! (Jetzt wissen zumindest die Älteren unter euch, wie alt ich in etwa bin …)

Auf WordPress für den Blog wollte ich dennoch nicht verzichten. Die Lösung war die Einrichtung einer Sub-Domain, nur für WordPress. Dazu wieder Datenbank erstellen und die Installationsroutine – diesmal auf der Sub-Domain – durchlaufen lassen. Wieder hatte ich länger als die versprochenen 5 Minuten, aber ich war schon schneller als am Tag zuvor. Nun möchte ich auf meinem Blog gerne bloggen, nicht sonstigen Firlefanz veranstalten. Denn dafür habe ich ja meine Website. Ich machte ich mich also auf die Suche nach einer reinen Blog-Vorlage – bei WordPress „Theme“ genannt. Wichtig war, dass die Vorlage Gratis zu installieren war, denn die Ausgaben der letzten Tage hatten ein nicht zu übersehendes Loch in meinen Geldbeutel gerissen. Die Suche gestaltete sich interessanterweise – wurde WordPress nicht speziell für Blogs entwickelt? – sehr schwierig. Alle angebotenen Vorlagen enthielten viel mehr Möglichkeiten, als ich nutzen wollte. Schlussendlich wurde ich bei einer der mitgelieferten Vorlagen fündig, welche sich mit wenigen Handgriffen auf die reine Blog-Funktion reduzieren liess.

Der Set-Up ist geschafft. Nun liegt es an mir, etwas daraus zu machen.

In den nächsten Tagen geht es weiter. Was möchte ich auf meiner Website darstellen? Worüber werde ich zukünftig in diesem Blog schreiben?

Bis dann

#saarphilatelie