Die einzelnen Werte – 12 Pfennig

Hallo

Der 12 Pfennig-Wert war der zweite Wert der 1. Offenburger Ausgabe, der in der Druckerei Franz Burda hergestellt wurde. Weshalb? Mit einer Marke zu 12 Pfennig konnte eine Inlandspostkarte freigemacht und mit zwei Marken zu 12 Pfennig das Porto für einen Inlandsbrief bis 20 Gramm abgedeckt werden. Kommunikation war so kurz nach Kriegsende für die Saarländer von enormer Bedeutung, hatten doch Krieg und Zeitläufte Familien und Freunde auseinandergerissen. Über einen Telefonanschluss und zwar einen funktionierenden verfügte kaum ein Haushalt.

Die Kommunikations-Bedürfnisse der Menschen waren den Behörden im Saarland sehr wohl bekannt, weshalb die benötigten Frankaturwerte für  einen Auslandsbrief (75 Pfennig), Postkarte (12 Pfennig), Auslandspostkarte (45 Pfennig) und Brief (24 Pfennig) gleich zu Anfang gedruckt wurden und auch als erste an die Postschalter gelangten.

Der 12 Pfennig-Wert ist darüber hinaus für Sammler des Territoire de la Sarre die „eierlegenden Wollmilchsau“ par excellence. Ich habe schon einige Beiträge zu den Marken und Besonderheiten des 12 Pfennig-Wertes geschrieben. Am Schluss dieses Beitrages findet ihr daher eine Zusammenstellung mit den Links zu den bisherigen Beiträge.

Drei Werte der 1. Offenburger Ausgabe – 75 Pfennig, 12 Pfennig und 45 Pfennig – wurden auf fast weissem Papier mit Wasserzeichen Wellenlinien gedruckt. Die Papierbögen, deren exakte Herkunft noch untersucht wird, wurden bereits gummiert bei der Druckerei Franz Burda in Offenburg angeliefert. In der Papierfabrik waren jedoch einige dieser Papierbögen auf der „falschen“ Seite gummiert worden, wodurch das Wasserzeichen bei den Marken zu 12 und 75 Pfennig in den Varianten fallende Wellenlinien F sowie steigende Wellenlinien S vorkommt.

Stichwort Wasserzeichen: Grundsätzlich könnt ihr die Wasserzeichen sowohl von der Bildseite als auch von der gummierten Seite der Briefmarke her bestimmen. In der Regel tut ihr euch mit der Wasserzeichenbestimmung von der gummierten Seite her leichter. Je nach verwendetem Briefmarkenkatalog werden die Marken jedoch unterschiedlich kategorisiert.

  • End/Becker: Wasserzeichen werden von der Bildseite her betrachtet
  • Paul Staedel: Wasserzeichen werden von der Bildseite her betrachtet
  • Saarhandbuch: Wasserzeichen werden von der Bildseite her betrachtet
  • Lipsia-Katalog: Wasserzeichen werden von der Bildseite her betrachtet
  • Michel: Wasserzeichen werden von der gummierten Seite her betrachtet

Es gibt hier kein besser oder schlechter. Ihr solltet euch jedoch bewusst sein, wie die Redaktion des von euch verwendeten Katalogs es jeweils handhabt. Für die Marken der 1. Offenburger Ausgabe sowie des Malstatt-Burbacher Drucks (Typ I, Urdruck) gilt Folgendes:

Die Marken mit Wasserzeichen steigende Wellenlinien (bildseitige Betrachtung) resp.  fallende Wellenlinien (Betrachtung von der gummierten Seite) werden mit F bezeichnet und sind die seltenen und damit auch höher bewerteten Varianten.

SP19FS, Originalausgabe
Originalausgabe (gummierte Seite) Wasserzeichen fallende Wellenlinien F
Originalausgabe (gummierte Seite) Wasserzeichen steigende Wellenlinien S

Das Markenbild zeigt im Vordergrund einen knienden, die Spitzhacke schwingenden Hauer im Streb. Den Hintergrund bildet eine stilisierte Saarlandschaft mit einigen an einem Fluss gelegenen um eine Kirche gruppierten Häusern, von Feldern umgeben, auf welchen die frisch geernteten Getreidegarben zu Puppen aufgestellt in der Sonne trocknen.

Mit dem Bildmotiv hat Vytautas Kazimieras Jonynas, der Entwerfer der sechs Bildmotive der Ausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland, gleich eine Vielzahl, der für die Saarländer wichtigen Symbole auf 18,5 x 22 Millimeter fixiert:

  • der wirtschaftlich und für das Selbstbewusstsein der Saarländer enorm bedeutsame Kohlenbergbau
  • der Bergmann als Repräsentant des Saarreviers
  • die Kirche als Symbol für die starke Verankerung der überwiegend katholisch geprägten Gläubigkeit im Saarland
  • die Landwirtschaft
  • die trotz der Schwerindustrie reizvolle Landschaft
  • der Fluss als Symbol für das wichtige Wasservorkommen zwischen Blies, Saar, Mosel etc.
  • die relative Kleinräumigkeit des Saarlandes

Abbildungen

Der 12 Pfennig-Wert gehört zu den Werten der Originalausgabe, von denen die P.T.T Saarbrücken im Sommer 1947 bei der Druckerei Franz Burda in Offenburg eine Neuauflage bestellte. Von dem 12 Pfennig-Wert existieren somit existieren somit vier Varianten: Marken der Originalausgabe (mit Wasserzeichen), Marken der Neuausgabe (ohne Wasserzeichen), Marken der Originalausgabe mit Überdruck für den Malstatt-Burbacher Druck (Urdruck/Altdruck, mit Wasserzeichen) sowie Marken der Neuausgabe mit Überdruck für den Malstatt-Burbacher Druck (ohne Wasserzeichen).

SP37, Neuausgabe Herbst 1947
SP50F I, Originalausgabe mit Aufdruck 2 F Malstatt-Burbacher Druck (Typ I)
SP50F I, Originalausgabe mit Aufdruck 2 F Malstatt-Burbacher Druck (Typ I, Wasserzeichen F = seltenere Variante)
SP50 II, Neuausgabe mit Aufdruck 2 Franken für die Saar II

Für den Sammler ist die Unterscheidung von überdruckten Marken der Originalausgabe – dem sogenannten Alt- oder Urdruck – und überdruckten Marken der Neuausgabe nicht ohne Tücken. Achtet auf:

  • Das fehlende Wasserzeichen: Für die Neuausgabe wurde weisses Papier ohne Wasserzeichen verwendet
  • Die Grossbuchstaben des Schriftbands SAAR. Die Querstriche der beiden A von SAAR wurden tiefer gelegt.

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Dokumentation der Druckdaten der Originalausgabe, Groteskschrift mit Doppelpunkt, Typ I. Hierzu einige Anmerkungen:

  • Das in diversen Quellen zu findende Druckdatum 9. Januar 1947, ist speziell. Es handelt sich nicht um einen Drucktag. An diesem Tag wurden bloss 100 bereits gedruckte Bögen aus der Reserve mit Bogenrandsignaturen versehen. Diese Bögen tragen die Bogennummern 60100-60001. Die Auflage stieg so von zuvor 12’000’000 Marken auf 12’020’000 Marken.

Dokumentation eines Schalterbogens

Schalterbogen Originalausgabe, 3. Januar 1947, B 29164 (5-stellige Bogennummer), Wasserzeichen F = seltenere Variante

Dokumentation Bogennummern

Bogennummern sind durchgehend 5-stellig, Wasserzeichen F = seltenere Variante

Dokumentation verschobene Perforation

Markenpaar der Originalausgabe mit verschobener Perforation

Dokumentation Abklatsch

Maschinenabklatsch Originalausgabe
Maschinenabklatsch auf Neuausgabe (bildseitig später überdruckt)

Die vorstehenden Abbildungen zeigen Abklatsche, entstanden durch Druck auf der gummierten Seite des Markenbogens. Da diese Abklatsche deckungsgleich mit der Bildseite der Marke sind, sind diese maschinell entstanden: sogenannte Maschinenabklatsche. Wurde ein Druckbogen nicht korrekt von der Druckmaschine eingezogen oder kam es mangels Druckbögen zu einem Leerlauf, gab der farbgetränkte Formzylinder Farbe auf die – eigentlich hinter dem zu bedruckenden Druckbogen liegenden – Halterolle ab. Sobald nun der Druckvorgang wieder ordnungsgemäss verlief, gab die Halterolle die Farbe an die gummierte Seite des folgenden Druckbogens ab.

Dokumentation Belege

21. Februar 1947, Hangard (Saar) nach Plaue, linke Marke mit Feldmerkmal 22AB
3. Mai 1947, Kleinblittersdorf nach Freiburg i. Br.
12. Juli 1947, Saarlouis nach Halle (Saale), Marke mit Feldmerkmal 6A
3. September 1947, Limbach (Saar) nach Saarbrücken, untere Marke mit Feldmerkmal 22AB

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Steckbrief des 12 Pfennig-Werts

  • Wert/Währung: 12 (Reichs-) Pfennig, ab 16. Juni 1947: 12 (Saar-) Pfennig
  • Bildmotiv: Hauer im Streb vor stilisierter Saarlandschaft
  • Entwerfer: Vytautas Kazimieras Jonynas
  • Farben (Aufzählung):
    • RAL: 6003 Olivgrün
    • Stanley Gibbons Farbenführer: blackish olive
    • End/Becker: Oliv
    • Paul Staedel: vert-olive
    • Saarhandbuch (SHB): Schwarzoliv
    • Michel: Schwarzgrauoliv (Töne)
    • Scott: olive green
    • Stanley Gibbons: olive-green
    • Yvert & Tellier: brun-olive
  • Papier: dünnes, weissliches Papier mit leicht erkennbarem Wasserzeichen; das Papier ist im Bereich des Wasserzeichens so dünn, dass der Hintergrund durchschimmert
  • Wasserzeichen: Wellenlinien, von der Bildseite gesehen steigend (X, eher selten) resp. von der Bildseite gesehen fallend (Y)
  • Gummierung: helles Gummi arabicum
  • Druckverfahren: Rastertiefdruck auf Rotations-Tiefdruckmaschine Palatia O
  • Masse: ca.22 x 26 Millimeter / ca. 18.5 x 22.5 Millimeter (Markenbild mit Schriftband)
  • Perforation: Kammzähnung durch Titan Flachperforiermaschine
  • Zähnungsmass: 14:14 mit minimen Schwankungen
  • Bogenrandsignaturen:
    • durchgehend 5-stellige Bogennummern (vgl. Abbildung)
    • Druckdatum ausgeführt in Groteskschrift, Typ I
  • Druckdatum/-daten: 30./31. Dezember 1946; 2./3./4./7./8./(9.) Januar 1947
  • Auflage: 12’020’000 Stück, von denen innerhalb der Gültigkeit rd. 8’265’000 Stück am Schalter verkauft wurden
  • Erstausgabetag: 20. Januar 1947
  • Verkauf bis: 19. November 1947
  • Gültigkeit: 20. Januar 1947 bis 27. November 1947
  • Hauptwert/Ergänzungswert: Hauptwert
  • Katalognummern (Aufzählung):
    • End/Becker: 211
    • Paul Staedel: 6
    • F.S.A.: 201
    • Michel: 211XY
    • Saarphilatelie: 19FS
    • ANK: 211
    • Scott: 172
    • Stanley Gibbons: 208
    • Yvert & Tellier: 201
  • Neuausgabe im Herbst 1947: ja (vgl. Abbildung)
  • Druckdatum/-daten der Neuausgabe: 22./24. November 1947
  • Auflagehöhe der Neuausgabe: 3’060’000 Stück
  • Überdruck der Originalausgabe (Urdruck, MBD I): ja; 3’636’900 Stück von denen 96’600 Stück am 24. März 1948 vernichtet wurden (vgl. Abbildung)
  • Wert/Währung des Malstatt-Burbacher Drucks: 2 F
  • Erstausgabetag des 2 F-Werts des Malstatt-Burbacher Drucks: 20. November 1947 für die Urdruckmarken resp. 6. Dezember 1947 für die Marken der Neuausgabe

Eine kurze Erklärung zu der Verwendung der Begriffe Originalausgabe (1. Offenburger Ausgabe) und Neuausgabe (2. Offenburger Ausgabe). Die Originalausgabe wurde vom 27. Dezember 1946 bis zum 21. Februar 1947 bei der Druckerei Franz Burda gedruckt. Die Druckerei erhielt im Spätsommer/Herbst 1947 den Auftrag zu einer Neuauflage von 13 der 20 Werte, um die Briefmarkenbestände aufzufüllen. Der höchste Wert zu einer Mark sollte dabei auf die seit dem 16. Juni 1947 gültige neue Währung Saarmark umgestellt werden. Die Negative, Diapositive und Druckzylinder der Originalausgabe waren bei der Druckerei Franz Burda jedoch nicht mehr vorhanden oder nicht mehr benutzbar. Es mussten also von Jonynas‘ Originalvorlagen – diese waren noch vorhanden – neue Abzüge erstellt werden. Kleinere Beanstandungen wurden an den Originalvorlagen vorgängig retuschiert, wie beispielsweise im Bereich zwischen den Beinen des rechten Stahlwerkers bei den Werten zu 15, 16, 20 sowie 24 Pfennig. Da die Herstellung der 13 nachbestellten Werte von geänderten Originalen erfolgte, sprechen wir von einer Neuausgabe und nicht von einer Neuauflage. Der Malstatt-Burbacher Druck ist wiederum eine Überdruckausgabe beider Ausgaben. Die Originalausgabe mit Überdruck bezeichnen wir als MBD Typ I und die Neuausgabe mit Überdruck als MBD Typ II.

Bis dann

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Folgt dem Projekt Saarphilatelie.com auch auf Facebook sowie Twitter und ihr erhaltet immer die aktuellen Informationen rund um die Briefmarkenausgaben Wappen und Dichter sowie Berufe und Ansichten aus dem Saarland.

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Übersicht über bereits erschienene Beiträge zum 12 Pfennig-Wert

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Wichtige Hinweise für den Saarsammler

Erster Abschnitt: Falschstempel resp. gängige Stempel, welche nicht geprüft werden (alphabetisch nach Ort):

  • Altheim (Saar) / KSDBG
  • Aschbach über Lebach (Saar) / DKS
  • Beckingen * (Saar) a KSDB
  • Beckingen (Saar) – Heimatfest – / WST
  • Berus (Kr. Saarlouis) / KSDBG
  • Besseringen (Saar) / KSDBG
  • Bierbach (Saar) / KSDB
  • Blickweiler (Saar) / KSDB
  • Blieskastel / K
  • Bous * (Saar) * / KSDB
  • Bous (Saar) – 1000 Jahr Feier – / OWST
  • Brebach (Saar) b / DKS
  • Bübingen (Kr. Saarbrücken) a
  • Eppelborn (Saar) / KSDB
  • Eschringen * (Saar) * / KSDB
  • Haustadt über Merzig (Saar) / DKS
  • Homburg (Saar) 1 g / DKS
  • Illingen (Bez. Trier) i
  • Illingen (Saar) – 1100 Jahre Illingen – /OWST
  • Mettlach (Saar) b
  • Neunkirchen * (Saar) 1 b / KSDB
  • Ottweiler (Saar) b / DKS
  • Ottweiler (Saar) – 400 Jahre Stadt – / WST
  • Saarbrücken * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 1 d / KSDB
  • Saarbrücken 1 f / KSDB
  • Saarbrücken 1 g / KSDB
  • Saarbrücken 2 – Der französische Aussenminister … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Der Bundespräsident … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Saarland-Bundesland … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 c
  • Saarbrücken 2 e / DKS
  • Saarbrücken 2 * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 2  1 / DKS
  • Saarbrücken 2 ac / DKS
  • Saarbrücken 3 * (St. Johann) / KSDBG
  • Saarbrücken 3 a / DKS
  • Saarbrücken 5 * (Burbach) / KSDBG
  • Saarhölzbach * (Saar) * / KSDBG
  • Saarlouis 1 c / DKS
  • (18) Saarlouis 1 h / DKS
  • Saarwellingen a / DKS
  • St. Ingbert (Saar) d / KSDB
  • St. Wendel ** a / KSDBG
  • St. Wendel – Missionshaus – / WST
  • Sulzbach * (Saar) c / KSDB
  • Völklingen (Saar), insb. Völklingen (Saar) a / KSDB
  • Wehrden * (Saar) * / KSDB
  • Wiebelskirchen (Bz. Trier) / KOSeg
  • Wiebelskirchen (Saar) / a DKS
  • Wustweiler (Saar) / DKS

Abkürzungen:

  • DKS = Doppelkreis-Steg-Stempel
  • K = Kreisstempel
  • KOSeg = Kreis-Obersegment-Stempel
  • KSDB = Kreis-Steg-Doppelbogen-Stempel
  • KSDGB = Kreis-Steg Doppelbogen-Gitterstempel
  • OWST = Ortswerbestempel
  • SoSt = Sonderstempel
  • WST = Werbestempel

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Zweiter Abschnitt: Gefälschte/gestohlene Prüfzeichen von Briefmarken-Prüfern des BPP (alphabetisch):

  • A. Burger BPP
  • Bechtold BPP
  • Bothe BPP
  • Dr. Lantelme BPP
  • Dr. Petersein BPP
  • Eliades BPP
  • Flemming BPP
  • Georg Bühler
  • Gotw. Zenker BPP
  • Grobe
  • Hefer BPP
  • Heintze BPP
  • Helbig BPP
  • Herbst BPP
  • Hey BPP
  • Hollmann BPP
  • INFLA Berlin (+)
  • INFLA Berlin (B)
  • INFLA Berlin (H)
  • INFLA Berlin (W)
  • INFLA Berlin (Echt im Block geprüft)
  • Jäschke-L BPP
  • Keiler BPP
  • Kimmel BPP
  • Kesselstatt BPP
  • Lemberger BPP
  • Mahr BPP
  • Modry BPP
  • M. Sommer BPP
  • Peschl BPP
  • Pfenninger
  • Pickenpack BPP
  • Salomon BPP
  • Schlegel BPP
  • Ströh BPP
  • Sturm BPP
  • Thoma BPP
  • W. Engel BPP
  • Wiegand BPP
  • Zierer BPP
  • Zirath

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Dritter Abschnitt: Diverse gefälschte/gestohlene Typ-, Farb- und Wasserzeichen-Stempel:

  • a
  • b
  • c
  • d
  • e
  • f
  • x
  • y
  • z
  • X
  • Y
  • Z
  • I
  • II
  • II
  • V
  • X

Tipp: Falls ihr euch mit den Marken eures Sammelgebietes nicht genauestens auskennt: Vertraut bei Käufen, für welche ihr mehr als 4 Euro bezahlen müsstet, K E I N E R  Signatur, sondern ausschliesslich aktuellsten, d. h. innerhalb der letzten fünf Jahre ausgestellten, Fotoattesten von einer der diversen Prüfvereine. Ansonsten „Finger weg“!

Die einzelnen Werte – 10 Pfennig

Hallo

Der 10 Pfennig-Wert der 1. und 2. Offenburger Ausgabe war für die Privatkunden der saarländischen Post ein wichtiger Wert. Diese benötigten 10 Pfennig im Inland als Frankatur für:

  • Postkarte im Ortsverkehr
  • Zahlkarte bis 10 Reichsmark
  • Postscheckbrief
SP18, Originalausgabe
Originalausgabe (gummierte Seite)

Das Markenbild zeigt im Vordergrund einen knienden, die Spitzhacke schwingenden Hauer im Streb. Den Hintergrund bildet eine stilisierte Saarlandschaft mit einigen an einem Fluss gelegenen um eine Kirche gruppierten Häusern, von Feldern umgeben, auf welchen die frisch geernteten Getreidegarben zu Puppen aufgestellt in der Sonne trocknen.

Mit dem Bildmotiv hat Vytautas Kazimieras Jonynas, der Entwerfer sämtlicher Bildmotive der Ausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland, gleich eine Vielzahl, der für die Saarländer wichtigen Symbole auf 18,5 x 22 Millimeter fixiert:

  • der wirtschaftlich und für das Selbstbewusstsein der Saarländer enorm bedeutsame Kohlenbergbau
  • der Bergmann als Repräsentant des Saarreviers
  • die Kirche als Symbol für die starke Verankerung der überwiegend katholisch geprägten Gläubigkeit im Saarland
  • die Landwirtschaft
  • die trotz der Schwerindustrie reizvolle Landschaft
  • der Fluss als Symbol für das wichtige Wasservorkommen zwischen Blies, Saar, Mosel etc.
  • die relative Kleinräumigkeit des Saarlandes

Abbildungen

Der 10 Pfennig-Wert gehört zu denjenigen Werten der Originalausgabe, von denen die P.T.T Saarbrücken im Sommer 1947 bei der Druckerei Franz Burda in Offenburg eine Neuauflage bestellte. Von dem 10 Pfennig-Wert existieren somit vier Varianten: Marken der Originalausgabe, Marken der Neuausgabe, Marken der Originalausgabe mit Überdruck für den Malstatt-Burbacher Druck (Urdruck/Altdruck) sowie Marken der Neuausgabe mit Überdruck für den Malstatt-Burbacher Druck.

Ein Exemplar der Neuausgabe liegt mir leider – noch – nicht vor, nur ein Abklatsch derselben.

Abklatsch Neuausgabe

Die vorstehende Abbildung zeigt einen Abklatsch, entstanden durch Druck auf der gummierten Seite des Markenbogens. Da dieser Abklatsch deckungsgleich mit der Bildseite der Marke ist, ist dieser maschinell entstanden: ein sogenannter Maschinenabklatsch. Wurde ein Druckbogen nicht korrekt von der Druckmaschine eingezogen oder kam es mangels Druckbögen zu einem Leerlauf, gab der farbgetränkte Formzylinder Farbe auf die – eigentlich hinter dem zu bedruckenden Druckbogen liegenden – Halterolle ab. Sobald nun der Druckvorgang wieder ordnungsgemäss verlief, gab die Halterolle die Farbe an die gummierte Seite des folgenden Druckbogens ab.

SP49 I e, Originalausgabe mit Aufdruck 1 F Malstatt-Burbacher Druck (Typ I), Abstand zwischen 1 und F eng (e)
SP49 II e, Neuausgabe mit Aufdruck 1 F Malstatt-Burbacher Druck (Typ II), Abstand zwischen 1 und F eng (e)
SP49 II w, Neuausgabe mit Aufdruck 1 F Malstatt-Burbacher Druck (Typ II), Abstand zwischen 1 und F weit (w)

Wir unterscheiden bei dem Aufdruck – unabhängig von der Ausgabe – zwei Typen, die sich durch den Abstand zwischen 1 und F unterscheiden. Beim Aufdruck e beträgt der Abstand ca. 1 mm, bei w ca. 1,5 mm (vgl. Abbildungen). Erklärung: Für jeden der zu überdruckenden Werte wurde für den Überdruck eine entsprechende Druckplatte zusammengestellt, die aus 10 sich wiederholenden Druckreihen à 10 Feldern bestanden. Daher wiederholen sich auch die Eigenheiten dieser Ur-Druckreihen über den gesamten überdruckten Bogen. Beim 10 Pfennig-Wert und beim 50 Pfennig-Wert sind dies die abweichenden Abstände von der Wertangabe zur Währungsangabe.

Für den Sammler ist die Unterscheidung von überdruckten Marken der Originalausgabe – dem sogenannten Urdruck – und überdruckten Marken der Neuausgabe nicht ohne Tücken. Achtet auf:

  • Die Farbe des Papiers. Für die Neuausgabe stand fast weisses Papier zur Verfügung. Weisses Papier werdet ihr bei der Originalausgabe nicht finden.
  • Die Grossbuchstaben des Schriftbands SAAR. Die Querstriche der beiden A von SAAR wurden tiefer gelegt.
  • Die Zeichnung von 1 und 0 der Wertangabe der Neuausgabe wurde verändert. Beispielsweise weist die 1 der Neuausgabe am Fuss keinen waagerechten Querstrich auf (dieses Unterscheidungsmerkmal ist je nach Lage des schwarzen Aufdrucks nicht immer zu erkennen).
  • Die Gummierung der Neuausgabe ist wesentlich heller und transparenter als die der Originalausgabe (vgl. Abbildungen)
Gummierung Originalausgabe, leicht bräunlich, diagonal geriffelt
Gummierung Neuausgabe, hell und transparent

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Dokumentation der drei Druckdaten der Originalausgabe, Groteskschrift ohne Doppelpunkt, Typ II.

Dokumentation eines Schalterbogens

Schalterbogen Originalausgabe, 13. Februar 1947, B 05097 (5-stellige Bogennummer)

Dokumentation Bogennummern

Bogennummern sind durchgehend 5-stellig

Dokumentation verschobene Perforation

raue und verschobene Perforation

Ein schönes Beispiel für eine verschobene und gleichzeitig raue Perforation.  Diese entstand, wenn die Mitarbeiter die Titan Flachperforiermaschine mit mehr als den maximal zulässigen vier Druckbögen befüllten und/oder die Stifte des Perforationskamms stumpf wurden. Die Trennung der Marke aus dem Bogen gestaltete sich bei rauer Perforation schwer, was sich anhand der Abbildung schön nachvollziehen lässt.

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Steckbrief des 10 Pfennig-Werts

  • Wert/Währung: 10 (Reichs-) Pfennig, ab 16. Juni 1947: 10 (Saar-) Pfennig
  • Bildmotiv: Hauer im Streb vor stilisierter Saarlandschaft
  • Entwerfer: Vytautas Kazimieras Jonynas
  • Farben (Aufzählung):
    • RAL: 4007 Purpurviolett
    • Stanley Gibbons Farbenführer: maroon
    • End/Becker: Violett-Lila
    • Paul Staedel: lilas-foncé
    • Saarhandbuch (SHB): Dunkellila
    • Michel: Dunkelviolettpurpur bis Dunkegraupurpur
    • Scott: rose violett
    • Stanley Gibbons: mauve
    • Yvert & Tellier: lilas
  • Papier: dickes, raues, gräulichweisses bis gelbbräunliches Papier mit häufigen Holzeinschlüssen; farbige, feine Stofffäden nicht unüblich
  • Wasserzeichen: kein
  • Gummierung: gräulichbraunes Gummi arabicum
  • Druckverfahren: Rastertiefdruck auf Rotations-Tiefdruckmaschine Palatia O
  • Masse: ca.22 x 26 Millimeter / ca. 18.5 x 22.5 Millimeter (Markenbild mit Schriftband)
  • Perforation: Kammzähnung durch Titan Flachperforiermaschine
  • Zähnungsmass: 14:14 mit minimen Schwankungen
  • Bogenrandsignaturen:
    • durchgehend 5-stellige Bogennummern (vgl. Abbildung)
    • Druckdatum ausgeführt in Groteskschrift, Typ II
  • Druckdatum/-daten: 12./13./14. Februar 1947
  • Auflage: 4’040’000 Stück, von denen innerhalb der Gültigkeit rd. 3’990’000 Stück am Schalter verkauft wurden
  • Erstausgabetag: 7. März 1947
  • Verkauf bis: 19. November 1947
  • Gültigkeit: 7. März 1947 bis 27. November 1947
  • Hauptwert/Ergänzungswert: Hauptwert
  • Katalognummern (Aufzählung):
    • End/Becker: 210
    • Paul Staedel: 5
    • F.S.A.: 200
    • Michel: 210
    • Saarphilatelie: 18
    • ANK: 210
    • Scott: 159
    • Stanley Gibbons: 207
    • Yvert & Tellier: 200
  • Neuausgabe im Herbst 1947: ja (vgl. Abbildung)
  • Druckdatum/-daten der Neuausgabe: 12./13. November 1947
  • Auflagehöhe der Neuausgabe: 3’054’000 Stück
  • Überdruck der Originalausgabe (Urdruck, MBD I): ja; 36’300 Stück von denen 700 Stück am 24. März 1948 vernichtet wurden (vgl. Abbildung)
  • Wert/Währung des Malstatt-Burbacher Drucks: 1 F
  • Erstausgabetag des 1 F-Werts des Malstatt-Burbacher Drucks: 27. November 1947

Eine kurze Erklärung zu der Verwendung der Begriffe Originalausgabe (1. Offenburger Ausgabe) und Neuausgabe (2. Offenburger Ausgabe). Die Originalausgabe wurde vom 27. Dezember 1946 bis zum 21. Februar 1947 bei der Druckerei Franz Burda gedruckt. Die Druckerei erhielt im Spätsommer/Herbst 1947 den Auftrag zu einer Neuauflage von 13 der 20 Werte, um die Briefmarkenbestände aufzufüllen. Der höchste Wert zu einer Mark sollte dabei auf die seit dem 16. Juni 1947 gültige neue Währung Saarmark umgestellt werden. Die Negative, Diapositive und Druckzylinder der Originalausgabe waren bei der Druckerei Franz Burda jedoch nicht mehr vorhanden oder nicht mehr benutzbar. Es mussten also von Jonynas‘ Originalvorlagen – diese waren noch vorhanden – neue Abzüge erstellt werden. Kleinere Beanstandungen wurden an den Originalvorlagen vorgängig retuschiert, wie beispielsweise im Bereich zwischen den Beinen des rechten Stahlwerkers bei den Werten zu 15, 16, 20 sowie 24 Pfennig. Da die Herstellung der 13 nachbestellten Werte von geänderten Originalen erfolgte, sprechen wir von einer Neuausgabe und nicht von einer Neuauflage. Der Malstatt-Burbacher Druck ist wiederum eine Überdruckausgabe beider Ausgaben. Die Originalausgabe mit Überdruck bezeichnen wir als MBD Typ I und die Neuausgabe mit Überdruck als MBD Typ II.

Bis dann

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Folgt dem Projekt Saarphilatelie.com auch auf Facebook sowie Twitter und ihr erhaltet immer die aktuellen Informationen rund um die Briefmarkenausgaben Wappen und Dichter sowie Berufe und Ansichten aus dem Saarland.

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Wichtige Hinweise für den Saarsammler

Erster Abschnitt: Falschstempel resp. gängige Stempel, welche nicht geprüft werden (alphabetisch nach Ort):

  • Altheim (Saar) / KSDBG
  • Aschbach über Lebach (Saar) / DKS
  • Beckingen * (Saar) a KSDB
  • Beckingen (Saar) – Heimatfest – / WST
  • Berus (Kr. Saarlouis) / KSDBG
  • Besseringen (Saar) / KSDBG
  • Bierbach (Saar) / KSDB
  • Blickweiler (Saar) / KSDB
  • Blieskastel / K
  • Bous * (Saar) * / KSDB
  • Bous (Saar) – 1000 Jahr Feier – / OWST
  • Brebach (Saar) b / DKS
  • Bübingen (Kr. Saarbrücken) a
  • Eppelborn (Saar) / KSDB
  • Eschringen * (Saar) * / KSDB
  • Haustadt über Merzig (Saar) / DKS
  • Homburg (Saar) 1 g / DKS
  • Illingen (Bez. Trier) i
  • Illingen (Saar) – 1100 Jahre Illingen – /OWST
  • Mettlach (Saar) b
  • Neunkirchen * (Saar) 1 b / KSDB
  • Ottweiler (Saar) b / DKS
  • Ottweiler (Saar) – 400 Jahre Stadt – / WST
  • Saarbrücken * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 1 d / KSDB
  • Saarbrücken 1 f / KSDB
  • Saarbrücken 1 g / KSDB
  • Saarbrücken 2 – Der französische Aussenminister … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Der Bundespräsident … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Saarland-Bundesland … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 c
  • Saarbrücken 2 e / DKS
  • Saarbrücken 2 * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 2  1 / DKS
  • Saarbrücken 2 ac / DKS
  • Saarbrücken 3 * (St. Johann) / KSDBG
  • Saarbrücken 3 a / DKS
  • Saarbrücken 5 * (Burbach) / KSDBG
  • Saarhölzbach * (Saar) * / KSDBG
  • Saarlouis 1 c / DKS
  • (18) Saarlouis 1 h / DKS
  • Saarwellingen a / DKS
  • St. Ingbert (Saar) d / KSDB
  • St. Wendel ** a / KSDBG
  • St. Wendel – Missionshaus – / WST
  • Sulzbach * (Saar) c / KSDB
  • Völklingen (Saar), insb. Völklingen (Saar) a / KSDB
  • Wehrden * (Saar) * / KSDB
  • Wiebelskirchen (Bz. Trier) / KOSeg
  • Wiebelskirchen (Saar) / a DKS
  • Wustweiler (Saar) / DKS

Abkürzungen:

  • DKS = Doppelkreis-Steg-Stempel
  • K = Kreisstempel
  • KOSeg = Kreis-Obersegment-Stempel
  • KSDB = Kreis-Steg-Doppelbogen-Stempel
  • KSDGB = Kreis-Steg Doppelbogen-Gitterstempel
  • OWST = Ortswerbestempel
  • SoSt = Sonderstempel
  • WST = Werbestempel

__________

Zweiter Abschnitt: Gefälschte/gestohlene Prüfzeichen von Briefmarken-Prüfern des BPP (alphabetisch):

  • A. Burger BPP
  • Bechtold BPP
  • Bothe BPP
  • Dr. Lantelme BPP
  • Dr. Petersein BPP
  • Eliades BPP
  • Flemming BPP
  • Georg Bühler
  • Gotw. Zenker BPP
  • Grobe
  • Hefer BPP
  • Heintze BPP
  • Helbig BPP
  • Herbst BPP
  • Hey BPP
  • Hollmann BPP
  • INFLA Berlin (+)
  • INFLA Berlin (B)
  • INFLA Berlin (H)
  • INFLA Berlin (W)
  • INFLA Berlin (Echt im Block geprüft)
  • Jäschke-L BPP
  • Keiler BPP
  • Kimmel BPP
  • Kesselstatt BPP
  • Lemberger BPP
  • Mahr BPP
  • Modry BPP
  • M. Sommer BPP
  • Peschl BPP
  • Pfenninger
  • Pickenpack BPP
  • Salomon BPP
  • Schlegel BPP
  • Ströh BPP
  • Sturm BPP
  • Thoma BPP
  • W. Engel BPP
  • Wiegand BPP
  • Zierer BPP
  • Zirath

__________

Dritter Abschnitt: Diverse gefälschte/gestohlene Typ-, Farb- und Wasserzeichen-Stempel:

  • a
  • b
  • c
  • d
  • e
  • f
  • x
  • y
  • z
  • X
  • Y
  • Z
  • I
  • II
  • II
  • V
  • X

Tipp: Falls ihr euch mit den Marken eures Sammelgebietes nicht genauestens auskennt: Vertraut bei Käufen, für welche ihr mehr als 4 Euro bezahlen müsstet, K E I N E R  Signatur, sondern ausschliesslich aktuellsten, d. h. innerhalb der letzten fünf Jahre ausgestellten, Fotoattesten von einer der diversen Prüfvereine. Ansonsten „Finger weg“!

Die einzelnen Werte – 8 Pfennig

Hallo

Der 8 Pfennig-Wert der 1. Offenburger Ausgabe, ist – wie der 6 Pfennig-Wert – kein Ergänzungswert. Diese Marke war für die Geschäftskunden der saarländischen Post wichtig und wurde von diesem im Inland als Frankatur benötigt für:

  • Drucksache der 2. Gewichtsstufe 20 bis 50 Gramm
  • Zeitungsdrucksache der 2. Gewichtsstufe 50 bis 100 Gramm
  • gemischte Postwurfsendung der 1. Gewichtsstufe bis 20 Gramm
SP17, Originalausgabe
Originalausgabe (gummierte Seite)

Das Markenbild zeigt im Vordergrund einen knienden, die Spitzhacke schwingenden Hauer im Streb. Den Hintergrund bildet eine stilisierte Saarlandschaft mit einigen an einem Fluss gelegenen um eine Kirche gruppierten Häusern, von Feldern umgeben, auf welchen die frisch geernteten Getreidegarben zu Puppen aufgestellt in der Sonne trocknen.

Mit dem Bildmotiv hat Vytautas Kazimieras Jonynas, der Entwerfer sämtlicher Bildmotive der Berufe und Ansichten aus dem Saarland, gleich eine Vielzahl, der für die Saarländer wichtigen Symbole auf 18,5 x 22 Millimeter fixiert:

  • der wirtschaftlich und für das Selbstbewusstsein der Saarländer enorm bedeutsame Kohlenbergbau
  • der Bergmann als Repräsentant des Saarreviers
  • die Kirche als Symbol für die starke Verankerung der überwiegend katholisch geprägten Gläubigkeit im Saarland
  • die Landwirtschaft
  • die trotz der Schwerindustrie reizvolle Landschaft
  • der Fluss als Symbol für das wichtige Wasservorkommen zwischen Blies, Saar, Mosel etc.
  • die relative Kleinräumigkeit des Saarlandes

Abbildungen

Der 6 Pfennig-Wert gehört zu den Werten der Originalausgabe, welche die P.T.T Saarbrücken im Sommer 1947 nicht nachdrucken liess. Daher kann ich euch auch keine Abbildungen der Neu- resp. Überdruckausgabe zeigen.

Den Bergmann als Bildmotiv für eine Briefmarke zu wählen, dafür benötigte man im Saarrevier kurz nach Ende des zweiten Weltkrieges wenig Phantasie. Die Mitarbeiter der P.T.T. der Zone d’occupation française en Allemagne in Baden-Baden brauchten ihr Vorstellungsvermögen gar nicht zu strapazieren. Sie schauten ins Archiv und fanden gleich zwei Briefmarken mit dem Bildmotiv „Hauer im Streb“. Diese waren von der Post des Saargebiets in den Jahren 1921 und 1922 herausgegeben worden.

1921 Landschaftsbilder I; 10 Pfennig Hauer im Streb und Sicherheitslampen
1922 Landschaftsbilder III; 5 Centimes Hauer im Streb und Sicherheitslampen

Die Darstellung des Bergmanns im Streb ist auf den von Alfred Montader entworfenen Marken des Saargebiets sicherlich realistischer, als bei der Vorlage von Vytautas Kazimieras Jonynas. Die Dunkelheit und die Enge unter Tage sind sehr eindrücklich dargestellt, was jedoch zumindest bei der Ausführung von 1921 das Erkennen des Bildmotivs erschwert.

__________

Dokumentation Druckdatum

Die Dokumentation der Drucktage des 8 Pfennig-Werts anhand der rechten unteren Bogenecken (A-Bogen); ein Bogen resp. eine Bogenecke mit dem Druckdatum Samstag, 15. Februar 1947 liegt mir bislang nicht vor.

Druckdatum in Antiquaschrift, Typ III mit Komma

Einige am 16. Februar 1947 hergestellte Bögen des 8 Pfennig-Werts der 1. Offenburger Ausgabe weisen eine interessante Eigentümlichkeit auf. Das Druckdatum – Typ III Antiquaschrift – zeigt ein Komma anstatt eines Punkts.

Das Komma wurde kurz nach dem Anlaufen der Druckmaschine nach etwa 2’000 Bögen bemerkt, woraufhin das Komma wenig professionell retuschiert wurde. Das Ergebnis? Das Komma war zwar weg, doch statt eines Punkts weisen alle folgenden Bögen nun ein verstümmeltes Komma auf (vgl. Abbildung).

verstümmeltes Komma

Schauen Sie sich die Bogenecken genau an: die untere, rechte Marke weist jeweils rechts der Währungsangabe PF. unter der Wertangabe 8 einen doppelten Konturstrich auf. Dies ist das Feldmerkmal des Feldes 100AB, in den Michel-Katalogen aufgeführt als I.

Dokumentation eines Schalterbogens

Schalterbogen Originalausgabe, 16. Februar 1947, A 01463 (5-stellige Bogennummer)

Dokumentation Bogennummern

Bogennummern sind durchgehend 5-stellig

Dokumentation eines Einschlusses

Holzeinschluss (Bildseite)
Holzeinschluss (Rückseite mit einwandfreier Gummierung, diagonal geriffelt)

Die Qualität des Papiers, welches für die Herstellung der Marken der 1. Offenburger Ausgabe verwendet wurde, war – mit Ausnahme des Wasserzeichenpapiers für die Werte zu 12, 45 und 75 Pfennig – überwiegend minderwertig. Es ist dickes, raues, gräulichweisses bis gelbbräunliches Papier mit häufigen Holzeinschlüssen. Unter der Lupe findet man häufig feine, farbige Stofffäden. Der vorstehend abgebildete Holzeinschluss ist jedoch aussergewöhnlich gross und dick.

Dokumentation raue Perforation

raue Perforation

Ein schönes Beispiel für die sogenannte raue Perforation. Diese entstand, wenn die Mitarbeiter die Titan Flachperforiermaschine mit mehr als den maximal zulässigen vier Druckbögen befüllten und/oder die Stifte des Perforationskamms stumpf wurden. Die Trennung der Marke aus dem Bogen gestaltete sich bei rauer Perforation schwer, was sich anhand der Abbildung schön nachvollziehen lässt.

Dokumentation verschobene Perforation

verschobene Perforation

Ist die Ursache für die raue oder die verschobene Perforation vielleicht der Wochentag? Der 16. Februar 1947 war ein Sonntag. Hinzu kam Zeitdruck. Am darauffolgenden Samstag, dem 22. Februar 1947 mussten die restlichen Werte der 1. Offenburger Ausgabe auf LKW verladen und von der Druckerei Franz Burda nach Saarbrücken versandt werden, wobei die Werte zu 8, 80, 40, 3, 50 und 2 Pfennig – 10 Mio. Marken resp. 50’000 Druckbögen noch gedruckt werden wollten. Dennoch bin ich der Meinung, dass nicht Zeitdruck oder die Tatsache, dass es sich um einen Sonntag handelte, die Ursache war. Raue und verschobene Perforationen finden wir bei allen Werten und diese wurden von den Kontrolleuren durchgewinkt, solange die Aufgabe der Perforation – die Trennung von zwei einzelnen, gesamthaft abgebildeten Marken – gewährleistet war. Es handelt sich bei Briefmarken ja um kurzlebige Gebrauchsgegenstände. Verzähnungen, bei welchen die Perforation über das Markenbild verläuft, stammen in aller Regel aus dem Ausschuss und gelangten nicht über saarländische Postschalter in Sammlerhände.

__________

Steckbrief des 8 Pfennig-Werts

  • Wert/Währung: 8 (Reichs-) Pfennig, ab 16. Juni 1947: 8 (Saar-) Pfennig
  • Bildmotiv: Hauer im Streb vor stilisierter Saarlandschaft
  • Entwerfer: Vytautas Kazimieras Jonynas
  • Farben (Aufzählung):
    • RAL: 3000 Feuerrot
    • Stanley Gibbons Farbenführer: red
    • End/Becker: Rotorange
    • Paul Staedel: rouge-saumon
    • Saarhandbuch (SHB): Rot
    • Michel: Rot bis dunkelrosa
    • Scott: scarlet
    • Stanley Gibbons: carmine
    • Yvert & Tellier: rouge
  • Papier: dickes, raues, gräulichweisses bis gelbbräunliches Papier mit häufigen Holzeinschlüssen; farbige, feine Stofffäden nicht unüblich
  • Wasserzeichen: kein
  • Gummierung: gräulichbraunes Gummi arabicum
  • Druckverfahren: Rastertiefdruck auf Rotations-Tiefdruckmaschine Palatia O
  • Masse: ca.22 x 26 Millimeter / ca. 18.5 x 22.5 Millimeter (Markenbild mit Schriftband)
  • Perforation: Kammzähnung durch Titan Flachperforiermaschine
  • Zähnungsmass: 14:14 mit minimen Schwankungen
  • Bogenrandsignaturen:
    • durchgehend 5-stellige Bogennummern (vgl. Abbildung)
    • Druckdatum ausgeführt in Antiquaschrift, Typ III; interessante Abweichung: einige, der am 16. Februar 1947 bedruckten Druckbögen weisen im Datum statt eines Punkts ein Komma auf (vgl. Abbildung). Dies wurde nach einigen Hundert Bögen bemerkt und daraufhin das Komma „retuschiert“; die weiteren Bögen weisen daher statt eines Punkts ein verstümmeltes Komma auf (vgl. Abbildung).
  • Druckdatum/-daten: 15./16. Februar 1947
  • Auflage: 2’520’000 Stück, von denen innerhalb der Gültigkeit rd. 2’505’000 Stück am Schalter verkauft wurden
  • Erstausgabetag: 7. März 1947
  • Verkauf bis: 19. November 1947
  • Gültigkeit: 7. März 1947 bis 27. November 1947
  • Hauptwert/Ergänzungswert: Hauptwert
  • Katalognummern (Aufzählung):
    • End/Becker: 209
    • Paul Staedel: 4
    • F.S.A.: 199
    • Michel: 209
    • Saarphilatelie: 17
    • ANK: 209
    • Scott: 158
    • Stanley Gibbons: 206
    • Yvert & Tellier: 199
  • Neuausgabe im Herbst 1947: nein

Bis dann

__________

Folgt dem Projekt Saarphilatelie.com auch auf Facebook sowie Twitter und ihr erhaltet immer die aktuellen Informationen rund um die Briefmarkenausgaben Wappen und Dichter sowie Berufe und Ansichten aus dem Saarland.

__________

Wichtige Hinweise für den Saarsammler

Erster Abschnitt: Falschstempel resp. gängige Stempel, welche nicht geprüft werden (alphabetisch nach Ort):

  • Altheim (Saar) / KSDBG
  • Aschbach über Lebach (Saar) / DKS
  • Beckingen * (Saar) a KSDB
  • Beckingen (Saar) – Heimatfest – / WST
  • Berus (Kr. Saarlouis) / KSDBG
  • Besseringen (Saar) / KSDBG
  • Bierbach (Saar) / KSDB
  • Blickweiler (Saar) / KSDB
  • Blieskastel / K
  • Bous * (Saar) * / KSDB
  • Bous (Saar) – 1000 Jahr Feier – / OWST
  • Brebach (Saar) b / DKS
  • Bübingen (Kr. Saarbrücken) a
  • Eppelborn (Saar) / KSDB
  • Eschringen * (Saar) * / KSDB
  • Haustadt über Merzig (Saar) / DKS
  • Homburg (Saar) 1 g / DKS
  • Illingen (Bez. Trier) i
  • Illingen (Saar) – 1100 Jahre Illingen – /OWST
  • Mettlach (Saar) b
  • Neunkirchen * (Saar) 1 b / KSDB
  • Ottweiler (Saar) b / DKS
  • Ottweiler (Saar) – 400 Jahre Stadt – / WST
  • Saarbrücken * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 1 d / KSDB
  • Saarbrücken 1 f / KSDB
  • Saarbrücken 1 g / KSDB
  • Saarbrücken 2 – Der französische Aussenminister … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Der Bundespräsident … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Saarland-Bundesland … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 c
  • Saarbrücken 2 e / DKS
  • Saarbrücken 2 * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 2  1 / DKS
  • Saarbrücken 2 ac / DKS
  • Saarbrücken 3 * (St. Johann) / KSDBG
  • Saarbrücken 3 a / DKS
  • Saarbrücken 5 * (Burbach) / KSDBG
  • Saarhölzbach * (Saar) * / KSDBG
  • Saarlouis 1 c / DKS
  • (18) Saarlouis 1 h / DKS
  • Saarwellingen a / DKS
  • St. Ingbert (Saar) d / KSDB
  • St. Wendel ** a / KSDBG
  • St. Wendel – Missionshaus – / WST
  • Sulzbach * (Saar) c / KSDB
  • Völklingen (Saar), insb. Völklingen (Saar) a / KSDB
  • Wehrden * (Saar) * / KSDB
  • Wiebelskirchen (Bz. Trier) / KOSeg
  • Wiebelskirchen (Saar) / a DKS
  • Wustweiler (Saar) / DKS

Abkürzungen:

  • DKS = Doppelkreis-Steg-Stempel
  • K = Kreisstempel
  • KOSeg = Kreis-Obersegment-Stempel
  • KSDB = Kreis-Steg-Doppelbogen-Stempel
  • KSDGB = Kreis-Steg Doppelbogen-Gitterstempel
  • OWST = Ortswerbestempel
  • SoSt = Sonderstempel
  • WST = Werbestempel

__________

Zweiter Abschnitt: Gefälschte/gestohlene Prüfzeichen von Briefmarken-Prüfern des BPP (alphabetisch):

  • A. Burger BPP
  • Bechtold BPP
  • Bothe BPP
  • Dr. Lantelme BPP
  • Dr. Petersein BPP
  • Eliades BPP
  • Flemming BPP
  • Georg Bühler
  • Gotw. Zenker BPP
  • Grobe
  • Hefer BPP
  • Heintze BPP
  • Helbig BPP
  • Herbst BPP
  • Hey BPP
  • Hollmann BPP
  • INFLA Berlin (+)
  • INFLA Berlin (B)
  • INFLA Berlin (H)
  • INFLA Berlin (W)
  • INFLA Berlin (Echt im Block geprüft)
  • Jäschke-L BPP
  • Keiler BPP
  • Kimmel BPP
  • Kesselstatt BPP
  • Lemberger BPP
  • Mahr BPP
  • Modry BPP
  • M. Sommer BPP
  • Peschl BPP
  • Pfenninger
  • Pickenpack BPP
  • Salomon BPP
  • Schlegel BPP
  • Ströh BPP
  • Sturm BPP
  • Thoma BPP
  • W. Engel BPP
  • Wiegand BPP
  • Zierer BPP
  • Zirath

__________

Dritter Abschnitt: Diverse gefälschte/gestohlene Typ-, Farb- und Wasserzeichen-Stempel:

  • a
  • b
  • c
  • d
  • e
  • f
  • x
  • y
  • z
  • X
  • Y
  • Z
  • I
  • II
  • II
  • V
  • X

Tipp: Falls ihr euch mit den Marken eures Sammelgebietes nicht genauestens auskennt: Vertraut bei Käufen, für welche ihr mehr als 4 Euro bezahlen müsstet, K E I N E R  Signatur, sondern ausschliesslich aktuellsten, d. h. innerhalb der letzten fünf Jahre ausgestellten, Fotoattesten von einer der diversen Prüfvereine. Ansonsten „Finger weg“!

Die einzelnen Werte – 6 Pfennig

Hallo

Der 6 Pfennig-Wert der 1. Offenburger Ausgabe, ist trotz seines niedrigen Werts beileibe kein Ergänzungswert wie die Werte zu 2 und 3 Pfennig. Bereits Anfang Februar 1947 gedruckt und am 17. Februar 1947 verausgabt, war diese Marke insbesondere für die Geschäftskunden der saarländischen Post wichtig. Diese benötigten die 6 Pfennig-Marke im Inland als Frankatur für:

  • Drucksache der 1. Gewichtsstufe bis 20 Gramm
  • Zeitungsdrucksache der 1. Gewichtsstufe bis 50 Gramm
  • Blindenschriftsendung je 1000 Gramm

und

  • ab dem 15. September 1947 zusätzlich für Blindenschriftsendung (Ausland) je 1000 Gramm
SP16, Originalausgabe
Originalausgabe (gummierte Seite)

Die Abbildung der Markenrückseite zeigt bei der Zähnung rechts schön die Perforationsanomalie. Die Marke stammt aus der zweiten senkrechten Reihe eines A-Bogens.

Das Markenbild zeigt im Vordergrund einen knienden, die Spitzhacke schwingenden Hauer im Streb. Den Hintergrund bildet eine stilisierte Saarlandschaft mit einigen an einem Fluss gelegenen um eine Kirche gruppierten Häusern, von Feldern umgeben, auf welchen die frisch geernteten Getreidegarben zu Puppen aufgestellt in der Sonne trocknen.

Mit dem Bildmotiv hat Vytautas Kazimieras Jonynas, der Entwerfer sämtlicher Bildmotive der Berufe und Ansichten aus dem Saarland, gleich eine Vielzahl, der für die Saarländer wichtigen Symbole auf 18,5 x 22 Millimeter fixiert:

  • der wirtschaftlich und für das Selbstbewusstsein der Saarländer enorm bedeutsame Kohlenbergbau
  • der Bergmann als Repräsentant des Saarreviers
  • die Kirche als Symbol für die starke Verankerung der überwiegend katholisch geprägten Gläubigkeit im Saarland
  • die Landwirtschaft
  • die trotz der Schwerindustrie reizvolle Landschaft
  • der Fluss als Symbol für das wichtige Wasservorkommen zwischen Blies, Saar, Mosel etc.
  • die relative Kleinräumigkeit des Saarlandes

Abbildungen

Der 6 Pfennig-Wert gehört zu den Werten der Originalausgabe, welche die P.T.T Saarbrücken im Sommer 1947 nicht nachdrucken liess. Daher folgen hier auch keine Abbildungen der Neu- resp. Überdruckausgabe. Zum Ausgleich zeige ich euch einige andere interessante Abbildungen dieser Marke.

Dokumentation Abklatsch

Abklatsch (deckungsgleich mit der Bildseite der Marke)

Die vorstehende Abbildung zeigt einen Abklatsch, entstanden durch Druck auf der gummierten Seite des Markenbogens. Da dieser Abklatsch deckungsgleich mit der Bildseite der Marke ist, ist dieser maschinell entstanden: ein sogenannter Maschinenabklatsch. Wurde ein Druckbogen nicht korrekt von der Druckmaschine eingezogen oder kam es mangels Druckbögen zu einem Leerlauf, gab der farbgetränkte Formzylinder Farbe auf die – eigentlich hinter dem zu bedruckenden Druckbogen liegenden – Halterolle ab. Sobald nun der Druckvorgang wieder ordnungsgemäss verlief, gab die Halterolle die Farbe an die gummierte Seite des folgenden Druckbogens ab.

Dokumentation Druckdaten

Die Dokumentation der drei Drucktage des 6 Pfennig-Werts anhand der rechten unteren Bogenecken (jeweils A-Bogen). Schauen Sie genau hin: die obere, rechte Marke weist jeweils einen kleinen Farbstrich am Anstrich der 6 der Wertangabe auf. Dies ist das Feldmerkmal des Feldes 90A, in den Michel-Katalogen aufgeführt als VII.

Dokumentation eines Schalterbogens

Schalterbogen Originalausgabe, 6. Februar 1947, A 08006 (5-stellige Bogennummer)

Dokumentation Abweichung vom Druckdatentyp

Druckdatum in Groteskschrift, Typ I
Druckdatum in Groteskschrift, Typ II (Ausnahme ausschliesslich am 5. Februar 1947)

Dokumentation Bogennummern

Bogennummern sind durchgehend 5-stellig

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Steckbrief des 6 Pfennig-Werts

  • Wert/Währung: 6 (Reichs-) Pfennig, ab 16. Juni 1947: 6 (Saar-) Pfennig
  • Bildmotiv: Hauer im Streb vor stilisierter Saarlandschaft
  • Entwerfer: Vytautas Kazimieras Jonynas
  • Farben (Aufzählung):
    • RAL: 6004 Blaugrün
    • Stanley Gibbons Farbenführer: slate-green
    • End/Becker: Dunkelgrün
    • Paul Staedel: vert-foncé
    • Saarhandbuch (SHB): Schwarzblaugrün
    • Michel: Schwarzblaugrün
    • Scott: dark prussian green
    • Stanley Gibbons: blue-green
    • Yvert & Tellier: vert-bleu
  • Papier: dickes, raues, gräulichweisses bis gelbbräunliches Papier mit häufigen Holzeinschlüssen; farbige, feine Stofffäden nicht unüblich
  • Wasserzeichen: kein
  • Gummierung: gräulichbraunes Gummi arabicum
  • Druckverfahren: Rastertiefdruck auf Rotations-Tiefdruckmaschine Palatia O
  • Masse: ca.22 x 26 Millimeter / ca. 18.5 x 22.5 Millimeter (Markenbild mit Schriftband)
  • Perforation: Kammzähnung durch Titan Flachperforiermaschine
  • Zähnungsmass: 14:14 mit minimen Schwankungen
  • Bogenrandsignaturen:
    • durchgehend 5-stellige Bogennummern (vgl. Abbildung)
    • Druckdatum ausgeführt in Groteskschrift, Typ I; eine Ausnahme: die am 5. Februar 1947 gedruckten Bögen zeigen im Gegensatz zu den an den Folgetagen gedruckten Bögen keinen Doppelpunkt nach dem Gedruckt am, sind also Typ II (vgl. Abbildungen)
  • Druckdatum/-daten: 5./6./7. Februar 1947
  • Auflage: 3’000’000 Stück, von denen innerhalb der Gültigkeit rd. 2’995’000 Stück am Schalter verkauft wurden
  • Erstausgabetag: 17. Februar 1947
  • Verkauf bis: 19. November 1947
  • Gültigkeit: 17. Februar 1947 bis 27. November 1947
  • Hauptwert/Ergänzungswert: Hauptwert
  • Katalognummern (Aufzählung):
    • End/Becker: 208
    • Paul Staedel: 3
    • F.S.A.: 198
    • Michel: 208
    • Saarphilatelie: 16
    • ANK: 208
    • Scott: 157
    • Stanley Gibbons: 205
    • Yvert & Tellier: 198
  • Neuausgabe im Herbst 1947: nein

Bis dann

__________

Folgt dem Projekt Saarphilatelie.com auch auf Facebook sowie Twitter und ihr erhaltet immer die aktuellen Informationen rund um die Briefmarkenausgaben Wappen und Dichter sowie Berufe und Ansichten aus dem Saarland.

__________

Wichtige Hinweise für den Saarsammler

Erster Abschnitt: Falschstempel resp. gängige Stempel, welche nicht geprüft werden (alphabetisch nach Ort):

  • Altheim (Saar) / KSDBG
  • Aschbach über Lebach (Saar) / DKS
  • Beckingen * (Saar) a KSDB
  • Beckingen (Saar) – Heimatfest – / WST
  • Berus (Kr. Saarlouis) / KSDBG
  • Besseringen (Saar) / KSDBG
  • Bierbach (Saar) / KSDB
  • Blickweiler (Saar) / KSDB
  • Blieskastel / K
  • Bous * (Saar) * / KSDB
  • Bous (Saar) – 1000 Jahr Feier – / OWST
  • Brebach (Saar) b / DKS
  • Bübingen (Kr. Saarbrücken) a
  • Eppelborn (Saar) / KSDB
  • Eschringen * (Saar) * / KSDB
  • Haustadt über Merzig (Saar) / DKS
  • Homburg (Saar) 1 g / DKS
  • Illingen (Bez. Trier) i
  • Illingen (Saar) – 1100 Jahre Illingen – /OWST
  • Mettlach (Saar) b
  • Neunkirchen * (Saar) 1 b / KSDB
  • Ottweiler (Saar) b / DKS
  • Ottweiler (Saar) – 400 Jahre Stadt – / WST
  • Saarbrücken * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 1 d / KSDB
  • Saarbrücken 1 f / KSDB
  • Saarbrücken 1 g / KSDB
  • Saarbrücken 2 – Der französische Aussenminister … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Der Bundespräsident … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Saarland-Bundesland … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 c
  • Saarbrücken 2 e / DKS
  • Saarbrücken 2 * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 2  1 / DKS
  • Saarbrücken 2 ac / DKS
  • Saarbrücken 3 * (St. Johann) / KSDBG
  • Saarbrücken 3 a / DKS
  • Saarbrücken 5 * (Burbach) / KSDBG
  • Saarhölzbach * (Saar) * / KSDBG
  • Saarlouis 1 c / DKS
  • (18) Saarlouis 1 h / DKS
  • Saarwellingen a / DKS
  • St. Ingbert (Saar) d / KSDB
  • St. Wendel ** a / KSDBG
  • St. Wendel – Missionshaus – / WST
  • Sulzbach * (Saar) c / KSDB
  • Völklingen (Saar), insb. Völklingen (Saar) a / KSDB
  • Wehrden * (Saar) * / KSDB
  • Wiebelskirchen (Bz. Trier) / KOSeg
  • Wiebelskirchen (Saar) / a DKS
  • Wustweiler (Saar) / DKS

Abkürzungen:

  • DKS = Doppelkreis-Steg-Stempel
  • K = Kreisstempel
  • KOSeg = Kreis-Obersegment-Stempel
  • KSDB = Kreis-Steg-Doppelbogen-Stempel
  • KSDGB = Kreis-Steg Doppelbogen-Gitterstempel
  • OWST = Ortswerbestempel
  • SoSt = Sonderstempel
  • WST = Werbestempel

__________

Zweiter Abschnitt: Gefälschte/gestohlene Prüfzeichen von Briefmarken-Prüfern des BPP (alphabetisch):

  • A. Burger BPP
  • Bechtold BPP
  • Bothe BPP
  • Dr. Lantelme BPP
  • Dr. Petersein BPP
  • Eliades BPP
  • Flemming BPP
  • Georg Bühler
  • Gotw. Zenker BPP
  • Grobe
  • Hefer BPP
  • Heintze BPP
  • Helbig BPP
  • Herbst BPP
  • Hey BPP
  • Hollmann BPP
  • INFLA Berlin (+)
  • INFLA Berlin (B)
  • INFLA Berlin (H)
  • INFLA Berlin (W)
  • INFLA Berlin (Echt im Block geprüft)
  • Jäschke-L BPP
  • Keiler BPP
  • Kimmel BPP
  • Kesselstatt BPP
  • Lemberger BPP
  • Mahr BPP
  • Modry BPP
  • M. Sommer BPP
  • Peschl BPP
  • Pfenninger
  • Pickenpack BPP
  • Salomon BPP
  • Schlegel BPP
  • Ströh BPP
  • Sturm BPP
  • Thoma BPP
  • W. Engel BPP
  • Wiegand BPP
  • Zierer BPP
  • Zirath

__________

Dritter Abschnitt: Diverse gefälschte/gestohlene Typ-, Farb- und Wasserzeichen-Stempel:

  • a
  • b
  • c
  • d
  • e
  • f
  • x
  • y
  • z
  • X
  • Y
  • Z
  • I
  • II
  • II
  • V
  • X

Tipp: Falls ihr euch mit den Marken eures Sammelgebietes nicht genauestens auskennt: Vertraut bei Käufen, für welche ihr mehr als 4 Euro bezahlen müsstet, K E I N E R  Signatur, sondern ausschliesslich aktuellsten, d. h. innerhalb der letzten fünf Jahre ausgestellten, Fotoattesten von einer der diversen Prüfvereine. Ansonsten „Finger weg“!

Die einzelnen Werte – 3 Pfennig

Hallo

Der zweite Beitrag zu den Werten der Ausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland. Den ersten Beitrag, mit den allgemeinen Vorbemerkungen und der Vorstellung des 2 Pfennig-Werts, findet ihr hier.

Der 3 Pfennig-Wert der Briefmarkenausgabe Berufe und Ansichten aus dem Saarland ist ein typischer Ergänzungswert.

SP15, Originalausgabe

Das Markenbild zeigt im Vordergrund einen knienden, die Spitzhacke schwingenden Hauer im Streb. Den Hintergrund bildet eine stilisierte Saarlandschaft mit einigen an einem Fluss gelegenen um eine Kirche gruppierten Häusern, von Feldern umgeben, auf welchen die frisch geernteten Getreidegarben zu Puppen aufgestellt in der Sonne trocknen.

Mit dem Bildmotiv hat Vytautas Kazimieras Jonynas, der Entwerfer sämtlicher Bildmotive der Berufe und Ansichten aus dem Saarland, gleich eine Vielzahl, der für die Saarländer wichtigen Symbole auf 18,5 x 22 Millimeter fixiert:

  • der wirtschaftlich und für das Selbstbewusstsein der Saarländer enorm bedeutsame Kohlenbergbau
  • der Bergmann als Repräsentant des Saarreviers
  • die Kirche als Symbol für die starke Verankerung der überwiegend katholisch geprägten Gläubigkeit im Saarland
  • die Landwirtschaft
  • die trotz der Schwerindustrie reizvolle Landschaft
  • der Fluss als Symbol für das wichtige Wasservorkommen zwischen Blies, Saar, Mosel etc.
  • die relative Kleinräumigkeit des Saarlandes

Abbildungen

Der 3 Pfennig-Wert gehört zu den Werten der Originalausgabe, von denen die P.T.T Saarbrücken im Sommer 1947 bei der Druckerei Franz Burda in Offenburg eine Neuauflage bestellte. Von dem 3 Pfennig-Wert existieren somit vier Varianten: Marken der Originalausgabe, Marken der Neuausgabe, Marken der Originalausgabe mit Überdruck für den Malstatt-Burbacher Druck (Urdruck/Altdruck) sowie Marken der Neuausgabe mit Überdruck für den Malstatt-Burbacher Druck.

SP35, Neuausgabe Herbst 1947 – schön zu erkennen: das fast weisse Papier
SP48 I, Originalausgabe mit Aufdruck 60 cent. Malstatt-Burbacher Druck (Typ I)
SP48 II, Neuausgabe mit Aufdruck 60 cent. Malstatt-Burbacher Druck (Typ II)

Für den Sammler ist die Unterscheidung von überdruckten Marken der Originalausgabe – dem sogenannten Urdruck – und überdruckten Marken der Neuausgabe nicht ohne Tücken. Achtet auf:

  • Die Farbe des Papiers. Für die Neuausgabe stand fast weisses Papier zur Verfügung. Weisses Papier werdet ihr bei der Originalausgabe nicht finden.
  • Die Grossbuchstaben des Schriftbands SAAR. Die Querstriche der beiden A von SAAR wurden tiefer gelegt.
  • Die Druckfarbe der Neuausgabe ist wesentlich dunkler als die der Originalausgabe. Ein helleres, gelblicheres Orange gegenüber dem Orange der Originalausgabe.
Aufdruckdetails Malstatt-Burbacher Druck

Die beiden Ausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland, die Originalausgabe vom Winter 1946/47 und die Neuausgabe vom Herbst 1947 wurden aufgrund der Währungsumstellung im November 1947 bei der Malstatt-Burbacher Handelsdruckerei GmbH in Saarbrücken im Buchdruckverfahren in Frankenwährung überdruckt. Die vorstehende Abbildung zeigt schön die in fetter Groteskschrift ausgeführten Ziffern, die in schmaler Antiqua gesetzte Schrift und die Feinheiten des Ornaments, welches die obsolete Währungsbezeichnung  PF. überdeckte.

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Dokumentation eines Schalterbogens

Schalterbogen Originalausgabe, 19. Februar 1947, A 04045 (durchgehend 5-stellige Bogennummer)

Dokumentation Typ Druckdatum

Druckdatum Originalausgabe in Groteskschrift, Typ II

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Steckbrief des 3 Pfennig-Werts

  • Wert/Währung: 3 (Reichs-) Pfennig, ab 16. Juni 1947: 3 (Saar-) Pfennig
  • Bildmotiv: Hauer im Streb vor stilisierter Saarlandschaft
  • Entwerfer: Vytautas Kazimieras Jonynas
  • Farben (Aufzählung):
    • RAL: 2000 Gelborange
    • Stanley Gibbons Farbenführer: yellow-orange
    • End/Becker: Orangegelb
    • Paul Staedel: jaune-orange
    • Saarhandbuch (SHB): Orange
    • Michel: Orange (Töne)
    • Scott: orange
    • Stanley Gibbons: yellow-orange
    • Yvert & Tellier: jaune-orange
  • Papier: dickes, raues, gräulichweisses bis gelbbräunliches Papier mit häufigen Holzeinschlüssen; farbige, feine Stofffäden nicht unüblich
  • Wasserzeichen: kein
  • Gummierung: gräulichbraunes Gummi arabicum
  • Druckverfahren: Rastertiefdruck auf Rotations-Tiefdruckmaschine Palatia O
  • Masse: ca.22 x 26 Millimeter / ca. 18.5 x 22.5 Millimeter (Markenbild mit Schriftband)
  • Perforation: Kammzähnung durch Titan Flachperforiermaschine
  • Zähnungsmass: 14:14 mit minimen Schwankungen
  • Bogenrandsignaturen:
    • durchgehend 5-stellige Bogennummern
    • Druckdatum ausgeführt in Groteskschrift, Typ II
  • Druckdatum/-daten: 18./19. Februar 1947
  • Auflage: 1’520’000 Stück, von denen innerhalb der Gültigkeit rd. 1’510’000 Stück am Schalter verkauft wurden
  • Erstausgabetag: 7. März 1947
  • Verkauf bis: 19. November 1947
  • Gültigkeit: 7. März 1947 bis 27. November 1947
  • Hauptwert/Ergänzungswert: Ergänzungswert
  • Katalognummern (Aufzählung):
    • End/Becker: 207
    • Paul Staedel: 2
    • F.S.A.: 197
    • Michel: 207
    • Saarphilatelie: 15
    • ANK: 207
    • Scott: 156
    • Stanley Gibbons: 204
    • Yvert & Tellier: 197
  • Neuausgabe im Herbst 1947: ja (vgl. Abbildung)
  • Druckdatum/-daten der Neuausgabe: 10./11. November 1947
  • Auflagehöhe der Neuausgabe: 5’060’000 Stück
  • Überdruck der Originalausgabe (Urdruck, MBD I): ja; 8’400 Stück von denen 1’400 Stück am 24. März 1948 vernichtet wurden (vgl. Abbildung)
  • Wert/Währung des Malstatt-Burbacher Drucks: 60 cent.
  • Erstausgabetag des 60 cent.-Werts des Malstatt-Burbacher Drucks: 27. November 1947

Eine kurze Erklärung zu der Verwendung der Begriffe Originalausgabe (1. Offenburger Ausgabe) und Neuausgabe (2. Offenburger Ausgabe). Die Originalausgabe wurde vom 27. Dezember 1946 bis zum 21. Februar 1947 bei der Druckerei Franz Burda gedruckt. Die Druckerei erhielt im Spätsommer/Herbst 1947 den Auftrag zu einer Neuauflage von 13 der 20 Werte, um die Briefmarkenbestände aufzufüllen. Der höchste Wert zu einer Mark sollte dabei auf die seit dem 16. Juni 1947 gültige neue Währung Saarmark umgestellt werden. Die Negative, Diapositive und Druckzylinder der Originalausgabe waren bei der Druckerei Franz Burda jedoch nicht mehr vorhanden oder nicht mehr benutzbar. Es mussten also von Jonynas‘ Originalvorlagen – diese waren noch vorhanden – neue Abzüge erstellt werden. Kleinere Beanstandungen wurden an den Originalvorlagen vorgängig retuschiert, wie beispielsweise im Bereich zwischen den Beinen des rechten Stahlwerkers bei den Werten zu 15, 16, 20 sowie 24 Pfennig. Da die Herstellung der 13 nachbestellten Werte von geänderten Originalen erfolgte, sprechen wir von einer Neuausgabe und nicht von einer Neuauflage. Der Malstatt-Burbacher Druck ist wiederum eine Überdruckausgabe beider Ausgaben. Die Originalausgabe mit Überdruck bezeichnen wir als MBD Typ I und die Neuausgabe mit Überdruck als MBD Typ II.

Bis dann

__________

Folgt dem Projekt Saarphilatelie.com auch auf Facebook sowie Twitter und ihr erhaltet immer die aktuellen Informationen rund um die Briefmarkenausgaben Wappen und Dichter sowie Berufe und Ansichten aus dem Saarland.

__________

Wichtige Hinweise für den Saarsammler

Erster Abschnitt: Falschstempel resp. gängige Stempel, welche nicht geprüft werden (alphabetisch nach Ort):

  • Altheim (Saar) / KSDBG
  • Aschbach über Lebach (Saar) / DKS
  • Beckingen * (Saar) a KSDB
  • Beckingen (Saar) – Heimatfest – / WST
  • Berus (Kr. Saarlouis) / KSDBG
  • Besseringen (Saar) / KSDBG
  • Bierbach (Saar) / KSDB
  • Blickweiler (Saar) / KSDB
  • Blieskastel / K
  • Bous * (Saar) * / KSDB
  • Bous (Saar) – 1000 Jahr Feier – / OWST
  • Brebach (Saar) b / DKS
  • Bübingen (Kr. Saarbrücken) a
  • Eppelborn (Saar) / KSDB
  • Eschringen * (Saar) * / KSDB
  • Haustadt über Merzig (Saar) / DKS
  • Homburg (Saar) 1 g / DKS
  • Illingen (Bez. Trier) i
  • Illingen (Saar) – 1100 Jahre Illingen – /OWST
  • Mettlach (Saar) b
  • Neunkirchen * (Saar) 1 b / KSDB
  • Ottweiler (Saar) b / DKS
  • Ottweiler (Saar) – 400 Jahre Stadt – / WST
  • Saarbrücken * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 1 d / KSDB
  • Saarbrücken 1 f / KSDB
  • Saarbrücken 1 g / KSDB
  • Saarbrücken 2 – Der französische Aussenminister … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Der Bundespräsident … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Saarland-Bundesland … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 c
  • Saarbrücken 2 e / DKS
  • Saarbrücken 2 * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 2  1 / DKS
  • Saarbrücken 2 ac / DKS
  • Saarbrücken 3 * (St. Johann) / KSDBG
  • Saarbrücken 3 a / DKS
  • Saarbrücken 5 * (Burbach) / KSDBG
  • Saarhölzbach * (Saar) * / KSDBG
  • Saarlouis 1 c / DKS
  • (18) Saarlouis 1 h / DKS
  • Saarwellingen a / DKS
  • St. Ingbert (Saar) d / KSDB
  • St. Wendel ** a / KSDBG
  • St. Wendel – Missionshaus – / WST
  • Sulzbach * (Saar) c / KSDB
  • Völklingen (Saar), insb. Völklingen (Saar) a / KSDB
  • Wehrden * (Saar) * / KSDB
  • Wiebelskirchen (Bz. Trier) / KOSeg
  • Wiebelskirchen (Saar) / a DKS
  • Wustweiler (Saar) / DKS

Abkürzungen:

  • DKS = Doppelkreis-Steg-Stempel
  • K = Kreisstempel
  • KOSeg = Kreis-Obersegment-Stempel
  • KSDB = Kreis-Steg-Doppelbogen-Stempel
  • KSDGB = Kreis-Steg Doppelbogen-Gitterstempel
  • OWST = Ortswerbestempel
  • SoSt = Sonderstempel
  • WST = Werbestempel

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Zweiter Abschnitt: Gefälschte/gestohlene Prüfzeichen von Briefmarken-Prüfern des BPP (alphabetisch):

  • A. Burger BPP
  • Bechtold BPP
  • Bothe BPP
  • Dr. Lantelme BPP
  • Dr. Petersein BPP
  • Eliades BPP
  • Flemming BPP
  • Georg Bühler
  • Gotw. Zenker BPP
  • Grobe
  • Hefer BPP
  • Heintze BPP
  • Helbig BPP
  • Herbst BPP
  • Hey BPP
  • Hollmann BPP
  • INFLA Berlin (+)
  • INFLA Berlin (B)
  • INFLA Berlin (H)
  • INFLA Berlin (W)
  • INFLA Berlin (Echt im Block geprüft)
  • Jäschke-L BPP
  • Keiler BPP
  • Kimmel BPP
  • Kesselstatt BPP
  • Lemberger BPP
  • Mahr BPP
  • Modry BPP
  • M. Sommer BPP
  • Peschl BPP
  • Pfenninger
  • Pickenpack BPP
  • Salomon BPP
  • Schlegel BPP
  • Ströh BPP
  • Sturm BPP
  • Thoma BPP
  • W. Engel BPP
  • Wiegand BPP
  • Zierer BPP
  • Zirath

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Dritter Abschnitt: Diverse gefälschte/gestohlene Typ-, Farb- und Wasserzeichen-Stempel:

  • a
  • b
  • c
  • d
  • e
  • f
  • x
  • y
  • z
  • X
  • Y
  • Z
  • I
  • II
  • II
  • V
  • X

Tipp: Falls ihr euch mit den Marken eures Sammelgebietes nicht genauestens auskennt: Vertraut bei Käufen, für welche ihr mehr als 4 Euro bezahlen müsstet, K E I N E R  Signatur, sondern ausschliesslich aktuellsten, d. h. innerhalb der letzten fünf Jahre ausgestellten, Fotoattesten von einer der diversen Prüfvereine. Ansonsten „Finger weg“!

Die einzelnen Werte – 2 Pfennig

Hallo

Ich plane dieses Jahr im Saarphilatelie-Blog© nebst Beiträgen für den Saar-Spezialisten auch grundlegende Kenntnisse für den Einsteiger zu vermitteln. Beginnen werde ich mit einer Beitragsserie zu den 20 resp. 13 Werten der Briefmarkenausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland.

Im Anhang der Beiträge zu den einzelnen Werten befindet sich jeweils eine in drei Abschnitte gegliederte Übersicht mit wichtigen Hinweisen zur Fälschungserkennung. Nehmt euch die Zeit und lest die Hinweise einmal sorgfältig durch.

Ergänzungen zu dieser Übersicht nehme ich gerne auf, soweit diese die Sammelgebiete Saargebiet, Territoire de la Sarre (französische Annexion), Saarstaat sowie Bundesland Saarland bis 1959 betreffen. Kontaktiert mich in diesem Fall über Facebook. Diese Übersichten und Listen haben ja bloss dann Sinn und Wert, wenn sie aktuell, präsent und rasch aufrufbar sind.

__________

Nun zum eigentlichen Thema dieses Beitrags. Die Vorstellung des 2 Pfennig-Werts der Ausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland.

Der kleinste Wert der Ausgabe ist gleichzeitig auch der Wert, welcher bei der 1. Offenburger Ausgabe als letztes gedruckt wurde. Mit dem Versand der fertigen Schalterbögen an die P.T.T. Saarbrücken am Samstag, dem 22. Februar 1947, war der am 27. Dezember 1946 bei der Druckerei Franz Burda in Offenburg begonnene Druck der Marken dieser Ausgabe nach knapp zwei Monaten abgeschlossen.

SP14, Originalausgabe – schön zu erkennen: ein Holzeinschluss bei der rechten Schulter des Bergmanns

Das Markenbild zeigt im Vordergrund einen knienden, die Spitzhacke schwingenden Hauer im Streb. Den Hintergrund bildet eine stilisierte Saarlandschaft mit einigen an einem Fluss gelegenen, um eine Kirche gruppierten Häusern, von Feldern umgeben, auf welchen die frisch geernteten Getreidegarben zu Puppen aufgestellt in der Sonne trocknen.

Getreidepuppen im Westerwald (Bundesarchiv, B 145 Bild-F005922-0001)

Mit dem Bildmotiv hat Vytautas Kazimieras Jonynas, der Entwerfer sämtlicher Bildmotive der Berufe und Ansichten aus dem Saarland, gleich eine Vielzahl, der für die Saarländer wichtigen Symbole auf 18,5 x 22 Millimeter fixiert:

  • der wirtschaftlich und für das Selbstbewusstsein der Saarländer enorm bedeutsame Kohlenbergbau
  • der Bergmann als Repräsentant des Saarreviers
  • die Kirche als Symbol für die starke Verankerung der überwiegend katholisch geprägten Gläubigkeit im Saarland
  • die Landwirtschaft
  • die trotz der Schwerindustrie reizvolle Landschaft
  • der Fluss als Symbol für das wichtige Wasservorkommen zwischen Blies, Saar, Mosel etc.
  • die relative Kleinräumigkeit des Saarlandes

Abbildungen

Der 2 Pfennig-Wert gehört zu den Werten der Originalausgabe, von denen die P.T.T Saarbrücken im Sommer 1947 bei der Druckerei Franz Burda in Offenburg eine Neuauflage bestellte. Von dem 2 Pfennig-Wert existieren somit vier Varianten: Marken der Originalausgabe, Marken der Neuausgabe, Marken der Originalausgabe mit Überdruck für den Malstatt-Burbacher Druck (Urdruck/Altdruck) sowie Marken der Neuausgabe mit Überdruck für den Malstatt-Burbacher Druck.

SP34, Neuausgabe Herbst 1947 – schön zu erkennen: das fast weisse Papier
SP47 I, Originalausgabe mit Aufdruck 10 cent. Malstatt-Burbacher Druck (Typ I)
SP47 II, Neuausgabe mit Aufdruck 10 cent. Malstatt-Burbacher Druck (Typ II)

Für den Sammler ist die Unterscheidung von überdruckten Marken der Originalausgabe – dem sogenannten Urdruck – und überdruckten Marken der Neuausgabe nicht ohne Tücken. Achtet auf:

  • Die Farbe des Papiers. Für die Neuausgabe stand fast weisses Papier zur Verfügung. Weisses Papier werdet ihr bei der Originalausgabe nicht finden.
  • Die Grossbuchstaben des Schriftbands SAAR. Die Querstriche der beiden A von SAAR wurden tiefer gelegt.
  • Die Druckfarbe der Neuausgabe ist wesentlich dunkler als die der Originalausgabe. Ein dunkles, schwärzliches Grau gegenüber dem Mausgrau der Originalausgabe.

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Dokumentation eines Schalterbogens

Schalterbogen Originalausgabe, 20. Februar 1947, A 02836 (durchgehend 5-stellige Bogennummern)

Dokumentation Typ Druckdatum

Druckdatum Originalausgabe in Groteskschrift, Typ II

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Steckbrief des 2 Pfennig-Werts

  • Wert/Währung: 2 (Reichs-) Pfennig, ab 16. Juni 1947: 2 (Saar-) Pfennig
  • Bildmotiv: Hauer im Streb vor stilisierter Saarlandschaft
  • Entwerfer: Vytautas Kazimieras Jonynas
  • Farben (Aufzählung):
    • RAL: 7005 Mausgrau
    • Stanley Gibbons Farbenführer: grey
    • End/Becker: Grau
    • Paul Staedel: gris
    • Saarhandbuch (SHB): Grau
    • Michel: Dunkel- bis Schwarzgrau
    • Scott: gray
    • Stanley Gibbons: grey
    • Yvert & Tellier: gris
  • Papier: dickes, raues, gräulichweisses bis gelbbräunliches Papier mit häufigen Holzeinschlüssen; farbige, feine Stofffäden nicht unüblich
  • Wasserzeichen: kein
  • Gummierung: gräulichbraunes Gummi arabicum
  • Druckverfahren: Rastertiefdruck auf Rotations-Tiefdruckmaschine Palatia O
  • Masse: ca.22 x 26 Millimeter / ca. 18.5 x 22.5 Millimeter (Markenbild mit Schriftband)
  • Perforation: Kammzähnung durch Titan Flachperforiermaschine
  • Zähnungsmass: 14:14 mit minimen Schwankungen
  • Bogenrandsignaturen:
    • durchgehend 5-stellige Bogennummern
    • Druckdatum ausgeführt in Groteskschrift, Typ II
  • Druckdatum/-daten: 20./21. Februar 1947
  • Auflage: 2’040’000 Stück, von denen innerhalb der Gültigkeit rd. 2’030’000 Stück am Schalter verkauft wurden
  • Erstausgabetag: 7. März 1947
  • Verkauf bis: 19. November 1947
  • Gültigkeit: 7. März 1947 bis 27. November 1947
  • Hauptwert/Ergänzungswert: Ergänzungswert
  • Katalognummern (Aufzählung):
    • End/Becker: 206
    • Paul Staedel: 1
    • F.S.A.: 196
    • Michel: 206
    • Saarphilatelie: 14
    • ANK: 206
    • Scott: 155
    • Stanley Gibbons: 203
    • Yvert & Tellier: 196
  • Neuausgabe im Herbst 1947: ja (vgl. Abbildung)
  • Druckdatum/-daten der Neuausgabe: 7./8./10. November 1947
  • Auflagehöhe der Neuausgabe: 3’060’000 Stück
  • Überdruck der Originalausgabe (Urdruck, MBD I): ja; 9’300 Stück von denen 400 Stück am 24. März 1948 vernichtet wurden (vgl. Abbildung)
  • Wert/Währung des Malstatt-Burbacher Drucks:10 cent.
  • Erstausgabetag des 10 cent.-Werts des Malstatt-Burbacher-Drucks: 27. November 1947

Eine kurze Erklärung zu der Verwendung der Begriffe Originalausgabe (1. Offenburger Ausgabe) und Neuausgabe (2. Offenburger Ausgabe). Die Originalausgabe wurde vom 27. Dezember 1946 bis zum 21. Februar 1947 bei der Druckerei Franz Burda gedruckt. Die Druckerei erhielt im Spätsommer/Herbst 1947 den Auftrag zu einer Neuauflage von 13 der 20 Werte, um die Briefmarkenbestände aufzufüllen. Der höchste Wert zu einer Mark sollte dabei auf die seit dem 16. Juni 1947 gültige neue Währung Saarmark umgestellt werden. Die Negative, Diapositive und Druckzylinder der Originalausgabe waren bei der Druckerei Franz Burda jedoch nicht mehr vorhanden oder nicht mehr benutzbar. Es mussten also von Jonynas‘ Originalvorlagen – diese waren noch vorhanden – neue Abzüge erstellt werden. Kleinere Beanstandungen wurden an den Originalvorlagen vorgängig retuschiert, wie beispielsweise im Bereich zwischen den Beinen des rechten Stahlwerkers bei den Werten zu 15, 16, 20 sowie 24 Pfennig. Da die Herstellung der 13 nachbestellten Werte von geänderten Originalen erfolgte, sprechen wir von einer Neuausgabe und nicht von einer Neuauflage. Der Malstatt-Burbacher Druck ist wiederum eine Überdruckausgabe beider Ausgaben. Die Originalausgabe mit Überdruck bezeichnen wir als MBD Typ I und die Neuausgabe mit Überdruck als MBD Typ II.

Bis dann

__________

Folgt dem Projekt Saarphilatelie.com auch auf Facebook sowie Twitter und ihr erhaltet immer die aktuellen Informationen rund um die Briefmarkenausgaben Wappen und Dichter sowie Berufe und Ansichten aus dem Saarland.

__________

Wichtige Hinweise für den Saarsammler

Erster Abschnitt: Falschstempel resp. gängige Stempel, welche nicht geprüft werden (alphabetisch nach Ort):

  • Altheim (Saar) / KSDBG
  • Aschbach über Lebach (Saar) / DKS
  • Beckingen * (Saar) a KSDB
  • Beckingen (Saar) – Heimatfest – / WST
  • Berus (Kr. Saarlouis) / KSDBG
  • Besseringen (Saar) / KSDBG
  • Bierbach (Saar) / KSDB
  • Blickweiler (Saar) / KSDB
  • Blieskastel / K
  • Bous * (Saar) * / KSDB
  • Bous (Saar) – 1000 Jahr Feier – / OWST
  • Brebach (Saar) b / DKS
  • Bübingen (Kr. Saarbrücken) a
  • Eppelborn (Saar) / KSDB
  • Eschringen * (Saar) * / KSDB
  • Haustadt über Merzig (Saar) / DKS
  • Homburg (Saar) 1 g / DKS
  • Illingen (Bez. Trier) i
  • Illingen (Saar) – 1100 Jahre Illingen – /OWST
  • Mettlach (Saar) b
  • Neunkirchen * (Saar) 1 b / KSDB
  • Ottweiler (Saar) b / DKS
  • Ottweiler (Saar) – 400 Jahre Stadt – / WST
  • Saarbrücken * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 1 d / KSDB
  • Saarbrücken 1 f / KSDB
  • Saarbrücken 1 g / KSDB
  • Saarbrücken 2 – Der französische Aussenminister … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Der Bundespräsident … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 – Saarland-Bundesland … – / SoSt
  • Saarbrücken 2 c
  • Saarbrücken 2 e / DKS
  • Saarbrücken 2 * (BHF) k / KSDB
  • Saarbrücken 2  1 / DKS
  • Saarbrücken 2 ac / DKS
  • Saarbrücken 3 * (St. Johann) / KSDBG
  • Saarbrücken 3 a / DKS
  • Saarbrücken 5 * (Burbach) / KSDBG
  • Saarhölzbach * (Saar) * / KSDBG
  • Saarlouis 1 c / DKS
  • (18) Saarlouis 1 h / DKS
  • Saarwellingen a / DKS
  • St. Ingbert (Saar) d / KSDB
  • St. Wendel ** a / KSDBG
  • St. Wendel – Missionshaus – / WST
  • Sulzbach * (Saar) c / KSDB
  • Völklingen (Saar), insb. Völklingen (Saar) a / KSDB
  • Wehrden * (Saar) * / KSDB
  • Wiebelskirchen (Bz. Trier) / KOSeg
  • Wiebelskirchen (Saar) / a DKS
  • Wustweiler (Saar) / DKS

Abkürzungen:

  • DKS = Doppelkreis-Steg-Stempel
  • K = Kreisstempel
  • KOSeg = Kreis-Obersegment-Stempel
  • KSDB = Kreis-Steg-Doppelbogen-Stempel
  • KSDGB = Kreis-Steg Doppelbogen-Gitterstempel
  • OWST = Ortswerbestempel
  • SoSt = Sonderstempel
  • WST = Werbestempel

__________

Zweiter Abschnitt: Gefälschte/gestohlene Prüfzeichen von Briefmarken-Prüfern des BPP (alphabetisch):

  • A. Burger BPP
  • Bechtold BPP
  • Bothe BPP
  • Dr. Lantelme BPP
  • Dr. Petersein BPP
  • Eliades BPP
  • Flemming BPP
  • Georg Bühler
  • Gotw. Zenker BPP
  • Grobe
  • Hefer BPP
  • Heintze BPP
  • Helbig BPP
  • Herbst BPP
  • Hey BPP
  • Hollmann BPP
  • INFLA Berlin (+)
  • INFLA Berlin (B)
  • INFLA Berlin (H)
  • INFLA Berlin (W)
  • INFLA Berlin (Echt im Block geprüft)
  • Jäschke-L BPP
  • Keiler BPP
  • Kimmel BPP
  • Kesselstatt BPP
  • Lemberger BPP
  • Mahr BPP
  • Modry BPP
  • M. Sommer BPP
  • Peschl BPP
  • Pfenninger
  • Pickenpack BPP
  • Salomon BPP
  • Schlegel BPP
  • Ströh BPP
  • Sturm BPP
  • Thoma BPP
  • W. Engel BPP
  • Wiegand BPP
  • Zierer BPP
  • Zirath

__________

Dritter Abschnitt: Diverse gefälschte/gestohlene Typ-, Farb- und Wasserzeichen-Stempel:

  • a
  • b
  • c
  • d
  • e
  • f
  • x
  • y
  • z
  • X
  • Y
  • Z
  • I
  • II
  • II
  • V
  • X

Tipp: Falls ihr euch mit den Marken eures Sammelgebietes nicht genauestens auskennt: Vertraut bei Käufen, für welche ihr mehr als 4 Euro bezahlen müsstet, K E I N E R  Signatur, sondern ausschliesslich aktuellsten, d. h. innerhalb der letzten fünf Jahre ausgestellten, Fotoattesten von einer der diversen Prüfvereine. Ansonsten „Finger weg“!