Das „Handbuch Feldmerkmale SAAR I“ erscheint in Kürze

Hallo

Es sind ziemlich genau 3 Monate seit meinem letzten Beitrag vergangen. Vielleicht habt Ihr euch gefragt, was der Hintergrund dieser langen Absenz war. In den letzten 6 Monaten habe ich ein Buch über die Ausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland mit Fokus auf den Feldmerkmalen der SAAR I geschrieben. Die letzten 3 Monate waren die „heisse“ Phase.

Einige Eckdaten

    • ca. 2’300 Seiten
    • 7’100 farbige Abbildungen
    • 946 Feldmerkmale, davon 446 bislang nicht dokumentiert
    • 931 Nebenmerkmale
    • 23 wiederkehrende Feldmerkmale, 5 Reihenmerkmale, 1 Zeilenmerkmal
    • Format: E-Book (PDF with individual and distinctive watermarks)
    • ca. 360 MB (passt auf jedes Smartphone)
    • «Horizonte-Erweitern» Buchverlag
    • ISBN: 978-3-952368-0-3
    • Preis: SFr. 54.90 / Euro 49.95

Das Handbuch Feldmerkmale SAAR I ist eine gute, illustrierte Ergänzung zu eurem Briefmarken-Katalog. Auf euer Smartphone geladen, könnt ihr es zum bequemen Nachschlagen auf Tauschabende und Briefmarken-Messen mitnehmen; der Begriff Handbuch erhält damit eine völlig neue Bedeutung.

Das Buch ist in zwei Abschnitte unterteilt und wird durch einen sorgfältig zusammengestellten Anhang ergänzt. Im ersten Abschnitt gehe ich auf die Entstehung der Ausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland, deren Herstellung, Bildmotive sowie Verwendung ein.

Im zweiten Abschnitt beschreibe ich in 20 durchgehend illustrierten Kapiteln die Feldmerkmale der einzelnen Werte der SAAR I. Jedem Wert ist eine ausführliche Einleitung sowie ein Überblick zu den beschriebenen Feldmerkmalen vorangestellt.

So sieht die Beschreibung eines Feldmerkmals aus.

Für die Feldmerkmal-Sammler habe ich im Anhang einen Sammel-Vorschlag, sozusagen den Baedeker zu den schönsten und auffälligsten Feldmerkmalen der SAAR I zusammengestellt. Dieser ist ebenfalls durchgehend illustriert und umfangreicher, als die von den MICHEL Briefmarken-Katalogen bekannten, etwa 100 Merkmale auf zwei Katalogseiten. Der Anhang enthält darüber hinaus wichtige Daten zu den Ausgaben der Berufe und Ansichten aus dem Saarland in Form von Tabellen, dazu grundlegende Informationen zum Rastertiefdruck, eine Kurzbiographie von Vytautas Kazimieras Jonynas, den Gestalter der Briefmarkenmotive, sowie eine ausführliche Bibliographie.

Falls ihr euch fragt, weshalb ich von dem schönen Titel Weisse Wolke über dem Storchennest abgerückt bin, dieser hätte das Handbuch in die Nähe so bekannter Autorinnen wie Lucinda Riley oder Sarah Lark gerückt. Das wäre dann aber das total falsche Genre.

Vorbestellungen für das Handbuch nehme ich gerne per E-Mail unter info(at)saarphilatelie.com entgegen. Die Auslieferung erfolgt, sobald das Handbuch in der Schweizer Nationalbibliothek und in der Deutschen Nationalbibliothek registriert wurde, was etwa zwei Wochen in Anspruch nehmen wird.

Bis dann

15 Pfennig – Rätselhaftes Bogenfeld 19B (II)

Hallo

Vielen Dank allen, die auf meinen Aufruf hin mit mir Kontakt aufgenommen und mich bei der Bestätigung des Feldmerkmals als „in Teilauflage auftretend“ unterstützt haben haben.

Es handelt sich bei dem Feldmerkmal des Feldes 19B tatsächlich um ein Feldmerkmal in Teilauflage. Die Entstehung konnte enger eingegrenzt werden und zwar zwischen die Bogen B05122 und Bogen 04670. Ebenso stützt sich die Annahme, das Merkmal trete bis zum Ende des Drucks auf weiter mit Indizien untermauert werden.

Damit ist das vorgestellte Feldmerkmal vom Bogenfeld 19B eindeutig ein tertiäres Feldmerkmal.Diese entstehen in der Regel durch Beschädigungen des Formzylinders während des Druckvorgangs, beispielsweise beim Einbau des Formzylinders oder dessen Reinigung (in ganz wenigen Fällen könnte eine Retusche Ursache neu auftauchender, tertiärer Feldmerkmale sein). Insbesondere nach Druckbeginn auftretende Feldmerkmale in Teilauflage gehören zu den tertiären Feldmerkmalen.

Noch ein Hinweis zu den Druckdaten bei der Ausgabe Berufe und Ansichten aus dem Saarland (1). Das auf den Druckbogen angebrachte Druckdatum gibt immer das Datum der Druckweiterverarbeitung (Sichtkontrolle, Bogenrandsignaturen, Perforation, Trennung der Schalterbogen, Endkontrolle und Verpackung) an. In der Regel war dies bei den niedrigen Auflagen der Originalausgabe tatsächlich auch Drucktag, musste es jedoch nicht zwingend sein. Gerade bei den Werten, deren Druck mehrere Tage benötigte – und hier insbesondere der 12 Pfennig– und der 24 Pfennig-Wert – wurden die letzten Druckbogen des Vortages erst am folgenden Arbeitstag weiterverarbeitet. Ebenso gilt dies bei den Werten, deren Auflage zum Schluss noch mittels Bogen der Druckreserve erhöht wurden (2).

Bis dann

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(1) Die Aussage trifft auch auf die 2. Offenburger Ausgabe sowie die Länderausgaben der Französischen Besatzungszone, die alle in der Druckerei Franz Burda in Offenburg hergestellt wurden, zu. Insbesondere bei den Länderausgaben waren die einzelnen Auflagen so hoch, dass die Bogen gem. Dr. Hans Flatters (Handbuch ArGe FZ 3.0.3) manchmal erst Tage spter verarbeitet wurden.

(2) Nachweisen konnte ich diese „nachträgliche“ Erhöhung der Auflage mittels Bogen der Druckreserve u.a. bei den Werten SP21 (16 Pfennig), SP22 (20 Pfennig), SP23 (24 Pfennig) sowie SP30 (75 Pfennig)

 

Probedrucke 1. Offenburger Ausgabe

Hallo

Die Corona-Pandemie schränkt die öffentlichen Aktivitäten von uns Briefmarken-Sammlern  ein. Andererseits bescheren uns die allgemeinen Einschränkungen auch viel Zeit, welche wir sinnvoll für unsere Familien und unser schönes Hobby einsetzen können.

Worüber schreibe ich im heutigen Beitrag? Der Titel ist der Stichwortgeber: Probeabzüge.

Wenn wir uns an unseren Exemplare der 1. Offenburger Ausgabe erfreuen, wissen wir wahrscheinlich, wann diese ausgegeben wurden: zwischen dem 20. Januar und dem 7. März 1947. Einige von uns wissen sogar, wann und wo die Marken hergestellt wurden: zwischen dem 27. Dezember 1946 und dem 21. Februar 1947 in der Druckerei Franz Burda in Offenburg.

Den wenigsten von uns dürfte jedoch beim Anblick der Briefmarken bewusst sein, dass die Arbeiten an den Ausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland bereits viel früher begonnen hatten.

Der Entscheid der französischen Militärbehörden in Saarbrücken und Baden-Baden neben den Briefmarken der Ausgabe Wappen und Dichter eine weitere Briefmarkenausgabe ausschliesslich für das Saarland auszugeben, dürfte im Sommer 1946 gefallen sein. Ich gehe davon aus, dass die territoriale Erweiterung des Saarlandes zu Lasten der französischen Besatzungszone mit Wirkung vom 20. Juli 1946 sowie die etwa einen Monat später, mit Verordnung vom 30. August 1946, erfolgte Gründung des Landes Rheinpfalz die Auslöser für die Arbeiten waren.

 

Zu den vorbereitenden Arbeiten gehörten neben dem Entwurf der Bildmotive durch den vielseitig begabten Künstler Vytautas Kazimieras Jonynas auch die Entscheide über die Zuordnung von Bildmotiven und Werten sowie die Zuordnung von Werten und Farben. Für all diese Entscheide wurden Druckproben benötigt.

Der gezeigte Probedruck in einer hellorangen Farbe ist sehr aufschlussreich, zeigt er uns doch von links nach rechts:

    • ein mit dem endgültigen Ergebnis weitgehend übereinstimmendes Bildmotiv Alter Turm
    • ein abweichendes Bildmotiv Bäuerinnen, dazu noch mit einem „falschen“ Wert
    • ein mit dem endgültigen Ergebnis weitgehend übereinstimmendes Bildmotiv Bergmann, mit „spitzem Anstrich der 1 der Wertangabe 12“
    • ein mit dem endgültigen Ergebnis weitgehend übereinstimmendes Bildmotiv Saarschleife, wenn auch noch ohne Entwerfernamen
    • ein mit dem endgültigen Ergebnis weitgehend übereinstimmendes Bildmotiv Denkmal Maréchal Ney

Die kleinformatigen Werte tragen links unten einen Hinweis, den ich auf der mir freundlicherweise zur Verfügung gestellten Kopie leider nicht entziffern kann. Aufgrund des Ausrufezeichens gehe ich davon aus, dass es ein Hinweis auf die noch nicht erfolgte Druckfreigabe ist.

Wenn wir unsere Briefmarken das nächste Mal betrachten, ist uns klar, dass die Arbeiten zu diesen kleinen Kunstwerken begannen lang bevor die Druckmaschine das erste mal angeworfen wurde.

Bis dann

Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (XI)

Hallo

Wie sehen unsere Briefmarken nach dem sonnigen Sommer aus?

27. September 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Einige Farben sind noch recht gut zu erkennen, doch die 45 Pfennig der Originalausgabe der Berufe und Ansichten aus dem Saarland verblasst nun rasch. Der rote Aufdruck des 50 Pfennig-Werts der MDB Typ II (10 F) ist fast nicht mehr leserlich. Die in der Farbe Grün gehaltenen Marken sowie die schwarzen Aufdrucke halten sich sehr gut.

Bis dann

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Folgt mir auch auf Facebook und ihr erhaltet immer die aktuellen Informationen rund um die Briefmarkenausgaben Wappen und Dichter sowie Berufe und Ansichten aus dem Saarland.

Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (X)

Hallo

Sechs Monate sind vergangen, seit wir am 27. Januar 2020 die Briefmarken dem Tageslicht ständig aussetzten. Wieder einmal Zeit für einen Zwischenstand, finde ich.

27. Januar 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Inzwischen sind sämtliche Marken verblasst. Betrachten wir die Aufdruckmarken des Malstatt-Burbacher Drucks (MBD, Typ II):

    • SP48 II, 3 Pfennig mit Überdruck 60 cent.
    • SP50 II, 12 Pfennig mit Überdruck 2 F
    • SP52 II, 16 Pfennig mit Überdruck 4 F
    • SP56 IIe, 50 Pfennig mit Überdruck 10 F
    • SP59 II, 1 Saarmark mit Überdruck 50 F

Die Überdrucke in schwarzer Farbe weisen fast keine Ausbleichung auf, dagegen ist der rote Aufdruck von SP56 IIe schon fast gänzlich verblasst.

Ich bleibe für euch am Ball und schreibe, sobald sich wieder etwas tut.

Bis dann

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P.S.: Die kommenden drei Wochen weile ich in den Ferien. Der nächste Beitrag erscheint am 19. September 2020

Feldmerkmale – 50 Pfennig (II)

Hallo

Ich bin bei der Suche nach Feldmerkmalen beim 50 Pfennig-Wert so schön in Schwung gewesen. Daher stelle ich euch ein weiteres, sehr auffälliges Feldmerkmal vor.

SP28 28AB: „dunkler Farbfleck am unteren rechten Bildrand im hellen Bereich oberhalb der 0 der Wertangabe 50“

Dieses Feldmerkmal ist keine Erstpublikation. Es wird bereits erwähnt in:

    • Staedel – Étude: 15b 28e „0 limè et gros point au-dessus du 0 dans le fonds“
    • Saarhandbuch (SHB): 28 AB „Fleck im rechten Bildrande“
SP28 28A ©Sammlung Saarphilatelie.com
SP28 28A ©Sammlung Saarphilatelie.com
SP28 28B ©Sammlung Saarphilatelie.com
SP28 28B ©Sammlung Saarphilatelie.com

Dieses Feldmerkmal habe ich auf 10 Schalterbögen nachweisen können:

    • B 04943
    • A 04049
    • A 01761
    • A 01723
    • B 01513
    • B 01082
    • A 00842
    • A 00650
    • A 00201
    • A 00199 (G)

Des weiteren liegen mir diverse weitere Exemplare vor.

Ich bedanke mich bei Winfried Gesellchen, einem Sammlerfreund und engagiertem Philatelisten aus dem schönen Saarland, für seine wertvolle Unterstützung. Winfried Gesellchen konnte das vorgestellte Feldmerkmal auf Basis des ihm vorliegenden Materials  zur 1. Offenburger Ausgabe – markiert mit (G) – verifizieren.

Bis dann

Feldmerkmale – 50 Pfennig (I)

Hallo

Ich habe euch seit geraumer Zeit kein Feldmerkmal der 1. Offenburger Ausgabe der Berufe und Ansichten aus dem Saarland vorgestellt.

Das nachfolgende Feldmerkmal des 50 Pfennig-Wertes ist bislang in keinen einschlägigen Katalogen und auch nicht im Saarhandbuch aufgeführt. Wieder eine Erstpublikation von mir.

SP28 12AB: „rechter Bildrand in der unteren Hälfte mit dunklen Farbsprenkeln übersät“

Unterscheidung Marken von A- resp. B-Bögen: „Exemplare von A-Bögen zeigen die Perforationsanomalie der Marken der 1. und 2. senkrechten Bogenreihe bei A-Bögen (links, 2.-4. Zahnloch von oben)“

SP28 12A ©Sammlung Saarphilatelie.com
SP28 12A ©Sammlung Saarphilatelie.com

Schön zu erkennen ist die Perforationsanomalie der Marken der 1. und 2. senkrechten Bogenreihe bei A-Bögen (links, 2.-4. Zahnloch von oben).

SP28 12B ©Sammlung Saarphilatelie.com
SP28 12B ©Sammlung Saarphilatelie.com

Ich konnte dieses Feldmerkmal auf 10 Schalterbögen nachweisen:

    • B 04943
    • A 04049
    • A 01761
    • A 01723
    • B 01513
    • B 01082
    • A 00842
    • A 00650
    • A 00201
    • A 00199 (G)

Des weiteren liegen mir vier weitere Exemplare vor, darunter ein 4er-Block und eine komplette Bogenrandecke oben links.

Diese Anzahl an Belegstücken und die Streuung der Schalterbögen von früh (04943) bis spät (00199) sind für eine Klassifizierung der gezeigten Abweichung als genuines Feldmerkmal hinreichend. Dies gilt insbesondere, da die 1’020’000 Marken, resp. 5’100 Druckbögen des 50 Pfennig-Wertes komplett an einem Tag, dem 19. Februar 1947 gedruckt wurden.

Ich bedanke mich bei Winfried Gesellchen, einem Sammlerfreund und engagiertem Philatelisten aus dem schönen Saarland, für seine wertvolle Unterstützung. Winfried Gesellchen konnte das vorgestellte Feldmerkmal auf Basis des ihm vorliegenden Materials  zur 1. Offenburger Ausgabe – markiert mit (G) – verifizieren.

Bis dann

Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (IX)

Hallo

20 Wochen sind vergangen, seit wir am 27. Januar 2020 die Briefmarken dem Tageslicht ständig aussetzten. Zeit für einen Zwischenstand, finde ich.

27. Januar 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)
11. Juni 2020, 08:30 Uhr MESZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Inzwischen verblassen sämtliche Marken, die einen stärker, andere kaum. Zwei Dinge fallen sofort ins Auge:

    • Grün ist nicht gleich Grün (vgl. mittlere Reihe)
    • Rot ist nicht gleich Rot (insbesondere der rote Überdruck beim 50 Pfennig-Wert (SP56 II e) unten links und der 45 Pfennig-Wert (SP27S)

Absolut fasziniert bin ich von dem Farbtausch der beiden 3 Pfennig-Werte (SP15 und SP48 II). War anfänglich der 3 Pfennig-Wert der Originalausgabe Orangegelb und der 3 Pfennig-Wert des Malstatt-Burbacher Drucks Typ II Gelborange, so ist es nun genau umgekehrt.

Nur wenig verblasst sind die Exemplare der Werte

    • 80 Pfennig (Signalorange)
    • 20 Pfennig (Orientrot)
    • 30 Pfennig (Grasgrün)
    • 8 Pfennig (Feuerrot)

Ich bleibe für euch am Ball und schreibe, sobald sich wieder etwas tut.

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (VIII)

Hallo

Sechs Wochen sind vergangen, seit wir uns die Briefmarken, welche in unserem Farbexperiment seit dem 27. Januar 2020 dem Tageslicht ständig ausgesetzt sind, das letzte Mal angesehen haben.

Ich zeige euch untereinander den Scan der Marken vor Beginn des Experimentes und den Scan von heute, 13:00 Uhr MESZ.

27. Januar 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)
5. April 2020, 13:00 Uhr MESZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Keine Ausbleichung resp. kaum wahrnehmbare Ausbleichung zeigen:

Die DIN A5-Steckkarte wölbt sich und einige Marken, beginnen, sich einzurollen. Ich habe daher eine kleine Änderung an der Versuchsanordnung vorgenommen. Die Steckkarte habe ich hinten durch einen DIN A5-Karton verstärkt und über beide eine Kobra transparente Schutzhülle gesteckt.

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (VII)

Hallo

Zwei Wochen sind vergangen, seit wir uns die dem Tageslicht ständig ausgesetzten Briefmarken unseres Farbexperimentes das letzte Mal angesehen haben.

Die vor zwei Wochen sichtbaren Veränderungen (vgl. hier) haben sich inzwischen akzentuiert. Doch vergleicht selbst. Ich zeige euch untereinander den Scan der Marken vor Beginn des Experimentes und den Scan von heute, 13:45 Uhr MEZ.

27. Januar 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)
23. Februar 2020, 13:45 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Die olivgrünen Marken des 12-Pfennig-Werts zeigen eine sofort sichtbare Veränderung. Die violetten Marken sind ebenfalls heller geworden, wobei die gestempelte Marke rasche ausbleicht als die ungebrauchte Marke. Auch die schwarzblaue Marke des 50 Pfennig-Werts hellt merklich auf.

Wenig beeindruckt vom Sonnenlicht sind derzeit noch die Marken mit Farbtönen:

    • Braun bis Gelb
    • Grün (ausser Oliv)
    • Rot
    • Enzian-Blau

Ich werde in zwei Wochen die Marken wieder scannen und euch zeigen.

Bis dann

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