Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (X)

Hallo

Sechs Monate sind vergangen, seit wir am 27. Januar 2020 die Briefmarken dem Tageslicht ständig aussetzten. Wieder einmal Zeit für einen Zwischenstand, finde ich.

27. Januar 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Inzwischen sind sämtliche Marken verblasst. Betrachten wir die Aufdruckmarken des Malstatt-Burbacher Drucks (MBD, Typ II):

    • SP48 II, 3 Pfennig mit Überdruck 60 cent.
    • SP50 II, 12 Pfennig mit Überdruck 2 F
    • SP52 II, 16 Pfennig mit Überdruck 4 F
    • SP56 IIe, 50 Pfennig mit Überdruck 10 F
    • SP59 II, 1 Saarmark mit Überdruck 50 F

Die Überdrucke in schwarzer Farbe weisen fast keine Ausbleichung auf, dagegen ist der rote Aufdruck von SP56 IIe schon fast gänzlich verblasst.

Ich bleibe für euch am Ball und schreibe, sobald sich wieder etwas tut.

Bis dann

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P.S.: Die kommenden drei Wochen weile ich in den Ferien. Der nächste Beitrag erscheint am 19. September 2020

Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (IX)

Hallo

20 Wochen sind vergangen, seit wir am 27. Januar 2020 die Briefmarken dem Tageslicht ständig aussetzten. Zeit für einen Zwischenstand, finde ich.

27. Januar 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)
11. Juni 2020, 08:30 Uhr MESZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Inzwischen verblassen sämtliche Marken, die einen stärker, andere kaum. Zwei Dinge fallen sofort ins Auge:

    • Grün ist nicht gleich Grün (vgl. mittlere Reihe)
    • Rot ist nicht gleich Rot (insbesondere der rote Überdruck beim 50 Pfennig-Wert (SP56 II e) unten links und der 45 Pfennig-Wert (SP27S)

Absolut fasziniert bin ich von dem Farbtausch der beiden 3 Pfennig-Werte (SP15 und SP48 II). War anfänglich der 3 Pfennig-Wert der Originalausgabe Orangegelb und der 3 Pfennig-Wert des Malstatt-Burbacher Drucks Typ II Gelborange, so ist es nun genau umgekehrt.

Nur wenig verblasst sind die Exemplare der Werte

    • 80 Pfennig (Signalorange)
    • 20 Pfennig (Orientrot)
    • 30 Pfennig (Grasgrün)
    • 8 Pfennig (Feuerrot)

Ich bleibe für euch am Ball und schreibe, sobald sich wieder etwas tut.

Bis dann

Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (VIII)

Hallo

Sechs Wochen sind vergangen, seit wir uns die Briefmarken, welche in unserem Farbexperiment seit dem 27. Januar 2020 dem Tageslicht ständig ausgesetzt sind, das letzte Mal angesehen haben.

Ich zeige euch untereinander den Scan der Marken vor Beginn des Experimentes und den Scan von heute, 13:00 Uhr MESZ.

27. Januar 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)
5. April 2020, 13:00 Uhr MESZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Keine Ausbleichung resp. kaum wahrnehmbare Ausbleichung zeigen:

Die DIN A5-Steckkarte wölbt sich und einige Marken, beginnen, sich einzurollen. Ich habe daher eine kleine Änderung an der Versuchsanordnung vorgenommen. Die Steckkarte habe ich hinten durch einen DIN A5-Karton verstärkt und über beide eine Kobra transparente Schutzhülle gesteckt.

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (VII)

Hallo

Zwei Wochen sind vergangen, seit wir uns die dem Tageslicht ständig ausgesetzten Briefmarken unseres Farbexperimentes das letzte Mal angesehen haben.

Die vor zwei Wochen sichtbaren Veränderungen (vgl. hier) haben sich inzwischen akzentuiert. Doch vergleicht selbst. Ich zeige euch untereinander den Scan der Marken vor Beginn des Experimentes und den Scan von heute, 13:45 Uhr MEZ.

27. Januar 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)
23. Februar 2020, 13:45 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Die olivgrünen Marken des 12-Pfennig-Werts zeigen eine sofort sichtbare Veränderung. Die violetten Marken sind ebenfalls heller geworden, wobei die gestempelte Marke rasche ausbleicht als die ungebrauchte Marke. Auch die schwarzblaue Marke des 50 Pfennig-Werts hellt merklich auf.

Wenig beeindruckt vom Sonnenlicht sind derzeit noch die Marken mit Farbtönen:

    • Braun bis Gelb
    • Grün (ausser Oliv)
    • Rot
    • Enzian-Blau

Ich werde in zwei Wochen die Marken wieder scannen und euch zeigen.

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (VI)

Hallo

Wie angekündigt, kommt nachstehend der aktuelle Scan zum Farbexperiment. Fast zwei Wochen sind ins Land gegangen und die Marken haben in dieser Zeit viel Sonne erhalten.

Es zeigen sich erste, fast unmerkliche Veränderungen an den Farben. Es sind jedoch ausschliesslich die Grüntöne, konkret das Olivgrün der 12 Pfennig-Werte und das Dunkelgrün des 1 Mark-Werts , die minim verblasst sind. Dagegen weisen das helle Grasgrün des 30 Pfennig-Werts und das Blaugrün des 6 Pfennig-Werts wie auch alle anderen Briefmarken noch keine Veränderung auf.

In einer Woche schauen wir, ob auch die anderen Farbtöne eine Veränderung zeigen.

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (V)

Hallo

So, der letzte Scan für diese Woche. Nach meinem Dafürhalten, keine sichtbare Veränderungen der Briefmarkenfarben; kein Verblassen oder Verbleichen.

31. Januar 2020, 17:05 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Den nächsten Scan werde ich in etwa einer Woche generieren.

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (IV)

Hallo

Ich erkenne auch heute keine Veränderung zur ursprünglichen Versuchsanordnung. Einzig: Sobald wie heute die Sonne scheint, wellen sich die ungebrauchten Marken, soweit gummiert, stärker als bei bedecktem Himmel.

30. Januar 2020, 17:15 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (III)

Hallo

Ihr wollt sicher sehen, wie die Steckkarte mit Briefmarken heute aussieht.

29. Januar 2020, 16:50 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Ich kann noch keine Veränderung feststellen. Entweder ist der Zeitraum zu kurz oder die Sonneneinstrahlung zu schwach. Oder beides.

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (II)

Hallo

Tag 2 des gestern begonnenen Experiments zum Verhalten von Briefmarkenfarben unter Sonnenlicht.

28. Januar 2020, 15:30 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Die Marken haben begonnen, sich zu wellen. Ansonsten erkenne ich – obschon gestern die Sonne einige Stunden direkt auf das Fenster schien – keine Veränderung der Farben

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (I)

Hallo

Ich habe heute ein Langzeit-Experiment gestartet. Es geht um die Auswirkung von Sonnenlicht auf Briefmarkenfarben. Lustige Idee, nicht wahr? Dabei ist schon klar: Die Farben werden ausbleichen.

Also weshalb experimentiere ich überhaupt? Ich möchte wissen, wie rasch die Marken ausbleichen. Und ob einige Farben schneller ausbleichen als andere.

Versuchsanordnung

Ich habe unterschiedliche Marken aus dem Sammlungsausschuss auf einer Steckkarte angeordnet, sortiert nach Farbtönen. Vertreten sind die Farbtöne:

    • Braun bis Orange
    • Grasgrün bis Dunkelgrün
    • Schwarzblau bis Blau
    • Rot

An Spezialitäten habe ich einbezogen:

    • zwölf Marken mit dickem, gräulichen Papier der 1. Offenburger Ausgabe
    • drei Marken wurden auf Wasserzeichenpapier gedruckt
    • drei Marken mit hellem Papier der 2. Offenburger Ausgabe
    • zwei Marken sind gestempelt
    • fünf Marken mit Überdruck (MBD I), davon einmal in der Farbe Rot
27. Januar 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Die abgebildete Steckkarte hängt nun innen an einem nach Südsüdost ausgerichtetem Fenster. In den ersten Tagen werde ich die Steckkarte täglich, danach wöchentlich scannen.

Wofür soll dieses Experiment gut sein? Beispielsweise zur Bestimmung von Farbfehldrucken. Nicht gerade bei den Ausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland. Falls bei der Herstellung derselben eine Farbe gefehlt hätte, wäre die Marke ja farblos geblieben. Bei den mehrfarbigen Werten der Ausgabe Wappen und Dichter, also den Wappen, wäre ein Farbfehldruck theoretisch möglich.

Daneben möchte ich verfolgen, ob die Plastikstreifen der Steckkarte die Briefmarkenfarben verändern.

Die Idee zu diesem Experiment erhielt ich übrigens in einem Philatelie-Forum auf Facebook durch einen Beitrag zu einem möglichen Farbfehldruck.

Bis dann

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