Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (VII)

Hallo

Zwei Wochen sind vergangen, seit wir uns die dem Tageslicht ständig ausgesetzten Briefmarken unseres Farbexperimentes das letzte Mal angesehen haben.

Die vor zwei Wochen sichtbaren Veränderungen (vgl. hier) haben sich inzwischen akzentuiert. Doch vergleicht selbst. Ich zeige euch untereinander den Scan der Marken vor Beginn des Experimentes und den Scan von heute, 13:45 Uhr MEZ.

27. Januar 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)
23. Februar 2020, 13:45 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Die olivgrünen Marken des 12-Pfennig-Werts zeigen eine sofort sichtbare Veränderung. Die violetten Marken sind ebenfalls heller geworden, wobei die gestempelte Marke rasche ausbleicht als die ungebrauchte Marke. Auch die schwarzblaue Marke des 50 Pfennig-Werts hellt merklich auf.

Wenig beeindruckt vom Sonnenlicht sind derzeit noch die Marken mit Farbtönen:

  • Braun bis Gelb
  • Grün (ausser Oliv)
  • Rot
  • Enzian-Blau

Ich werde in zwei Wochen die Marken wieder scannen und euch zeigen.

Bis dann

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Projekt Saarphilatelie.com – Reise um die Welt

Hallo

Es fällt mir nicht leicht, diesen Beitrag zu schreiben. Jedoch gehört der Tod zum Leben wie die Geburt, selbst wenn wir dies gerne verdrängen. In der vorvergangenen Woche ist überraschend mein Vater gestorben. Ein Todesfall benötigt in jedem Fall viel Zeit und Kraft. Der administrative Aufwand ist immens. Das Leben danach ist nicht mehr dasselbe wie zuvor. Besonders, wenn es der eigene Vater ist, der verstarb.

Dass mein Zeitplan für den Neustart des Webauftritts des Projekts Saarphilatelie.com durcheinander gewirbelt wurde, davon brauche ich hier nicht schreiben.

Worüber ich dagegen schreiben möchte: Ich habe aus dem Nachlass meines Vaters eine umfangreiche, doch völlig unsortierte Briefmarkensammlung geerbt. Eine gründliche Sichtung des Konvoluts erbrachte das für mich nicht unerwartete Ergebnis: wenig werthaltig.

Wieso komme ich zu so einem vernichtenden Urteil? Woraus besteht die Sammlung, mein Erbstück? Zum überwiegenden Teil aus ungebrauchter Abo-Ware ab etwa 1990, also wertlosem, modernem Altpapier mit Vierfarb-Offset-Bildchen. Darunter auch Marken der BRD, welche teilweise nicht einmal Frankaturwert besitzen, da Deutschland – im Gegensatz zu allen anderen Euro-Ländern – sämtliche im Umlauf befindlichen, auf DM lautenden und frankaturgültigen Briefmarken ausser Kurs gesetzt hat. Den deutschen Finanzminister und die Deutsche Post AG hat diese milliardenschwere Enteignung gefreut, die Sammler wurden nicht gefragt und tragen den Schaden davon.

Daneben befindet sich in dem Konvolut der Anfang einer Motivsammlung Flora und Fauna, die jedoch aus ebenfalls wertlosen CTOs der UdSSR, der Mongolei, des kommunistischen Polen sowie windiger arabischer Scheichtümer besteht.

Schlussendlich liegen in dem grossen Pappkarton noch Bedarfsmarken der letzten 120 Jahre aus aller Welt; teils noch auf Papier, teils bereits abgelöst. Allein in diesen wenigen Marken steckt ein geringer, überwiegend ideeller Wert.

Was werde ich nun mit der „Sammlung“, mit meinem Erbstück machen? Eure Frage ist berechtigt. Alles zusammenpacken und nach Bethel senden wäre eine Möglichkeit, kommt jedoch für mich nicht in Frage. Ich habe lange überlegt und bin auf eine interessante Lösung gestossen.

Ich werde die Bedarfsbriefmarken aus der ganzen Welt – es sind Marken von allen fünf Kontinenten und knapp 70 Postgebiete – als Grundstock für eine Briefmarken-Reise verwenden und euch – so ihr denn wollt – auf diese Reise mitnehmen.

Was verstehe ich unter dem Begriff Briefmarken-Reise? Und was benötigen wir für solch eine Reise?

© Sammlung Projekt Saarphilatelie.com

Was wir benötigen? Nicht viel mehr als die beiden Jungs – und ewig grüsst das Klischee – auf obigem Bildmotiv haben.

  • Zeit, u.U. sogar viel Zeit
  • eine Weltkarte oder einen Globus
  • ein Briefmarken-Steckbuch mit einer gut sortierten Ganze-Welt-Sammlung
  • eine Lupe
  • eine Pinzette
  • viel Wissens-Durst und eine Portion Fantasie
  • eine Enzyklopädie; es braucht nicht gleich der Brockhaus sein, für unsere Zwecke ist die Wikipedia völlig ausreichend
  • Reise-Proviant

Eine Reise um die Welt – nicht in 80 Tagen, wie bei Jules Verne – sondern mit Briefmarken von Aden bis Zypern ist interessant, unterhaltsam und so manches Mal auch spannend. Doch wisst ihr, was das Schönste an solch einer Briefmarken-Reise ist? Sie ist äusserst bequem, brauchen wir doch unseren gemütlichen Sessel in unserer guten Stube nicht verlassen. Die Briefmarken sind ja bereits für uns gereist und künden von fernen Ländern und vergangenen Zeiten.

Die – noch in Arbeit befindliche – Webseite des Projekts Saarphilatelie.com erhält die zusätzliche Rubrik Briefmarken-Reise, in welcher ich euch von Zeit zu Zeit meinen Reisebericht von irgendeiner Briefmarkendestination einstellen werde.

Bei den Briefmarken, mit denen ich meine Reiseberichte illustriere, kommt es nicht auf Beschaffenheit oder Schönheit an. Auch eine tadellose Erhaltung spielt bloss eine untergeordnete Rolle, birgt eine ungebrauchte Marke im Gegensatz zu einer Marke mit Gebrauchsspuren doch nur wenig Geschichten. Wichtig ist, dass die Briefmarken unsere Fantasie anregen und uns von dem Land und der Zeit erzählen, aus denen sie stammen.

© Sammlung Projekt Saarphilatelie.com

Die Inspiration für diese Briefmarken-Reise verdanke ich einerseits dem Bildmotiv der vorstehend abgebildeten Berliner Briefmarken-Ausgabe zum Tag der Briefmarke 1951 – die Marken wollte ich bereits letztes Jahr verkauft haben – und andererseits dem äusserst lesenswerten Buch Atlas der Verschwundenen Länder des norwegischen Autors Bjørn Berge (1).

Ich bin überzeugt, mit der Briefmarken-Reise die Marken meines Vaters einer von ihm sicherlich so nicht vorgesehenen, dennoch sinnvollen Verwendung zuzuführen. Die Marken, die nicht für die Briefmarken-Reise oder die dahinterstehenden Ganze-Welt-Sammlung in Frage kommen, werde ich in den kommenden Monaten verkaufen. Von dem Erlös hoffe ich der Sammlung die eine oder andere Destination hinzufügen zu können.

Bis dann

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Anmerkungen

(1) Berge, Bjørn: Atlas der Verschwundenen Länder, Weltgeschichte in 50 Briefmarken; München 2018 (ISBN 978-3-423-28160-7)

Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (VI)

Hallo

Wie angekündigt, kommt nachstehend der aktuelle Scan zum Farbexperiment. Fast zwei Wochen sind ins Land gegangen und die Marken haben in dieser Zeit viel Sonne erhalten.

Es zeigen sich erste, fast unmerkliche Veränderungen an den Farben. Es sind jedoch ausschliesslich die Grüntöne, konkret das Olivgrün der 12 Pfennig-Werte und das Dunkelgrün des 1 Mark-Werts , die minim verblasst sind. Dagegen weisen das helle Grasgrün des 30 Pfennig-Werts und das Blaugrün des 6 Pfennig-Werts wie auch alle anderen Briefmarken noch keine Veränderung auf.

In einer Woche schauen wir, ob auch die anderen Farbtöne eine Veränderung zeigen.

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (V)

Hallo

So, der letzte Scan für diese Woche. Nach meinem Dafürhalten, keine sichtbare Veränderungen der Briefmarkenfarben; kein Verblassen oder Verbleichen.

31. Januar 2020, 17:05 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Den nächsten Scan werde ich in etwa einer Woche generieren.

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (IV)

Hallo

Ich erkenne auch heute keine Veränderung zur ursprünglichen Versuchsanordnung. Einzig: Sobald wie heute die Sonne scheint, wellen sich die ungebrauchten Marken, soweit gummiert, stärker als bei bedecktem Himmel.

30. Januar 2020, 17:15 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (III)

Hallo

Ihr wollt sicher sehen, wie die Steckkarte mit Briefmarken heute aussieht.

29. Januar 2020, 16:50 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Ich kann noch keine Veränderung feststellen. Entweder ist der Zeitraum zu kurz oder die Sonneneinstrahlung zu schwach. Oder beides.

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (II)

Hallo

Tag 2 des gestern begonnenen Experiments zum Verhalten von Briefmarkenfarben unter Sonnenlicht.

28. Januar 2020, 15:30 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Die Marken haben begonnen, sich zu wellen. Ansonsten erkenne ich – obschon gestern die Sonne einige Stunden direkt auf das Fenster schien – keine Veränderung der Farben

Bis dann

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Forschung – Experiment zu Briefmarkenfarben (I)

Hallo

Ich habe heute ein Langzeit-Experiment gestartet. Es geht um die Auswirkung von Sonnenlicht auf Briefmarkenfarben. Lustige Idee, nicht wahr? Dabei ist schon klar: Die Farben werden ausbleichen.

Also weshalb experimentiere ich überhaupt? Ich möchte wissen, wie rasch die Marken ausbleichen. Und ob einige Farben schneller ausbleichen als andere.

Versuchsanordnung

Ich habe unterschiedliche Marken aus dem Sammlungsausschuss auf einer Steckkarte angeordnet, sortiert nach Farbtönen. Vertreten sind die Farbtöne:

  • Braun bis Orange
  • Grasgrün bis Dunkelgrün
  • Schwarzblau bis Blau
  • Rot

An Spezialitäten habe ich einbezogen:

  • zwölf Marken mit dickem, gräulichen Papier der 1. Offenburger Ausgabe
  • drei Marken wurden auf Wasserzeichenpapier gedruckt
  • drei Marken mit hellem Papier der 2. Offenburger Ausgabe
  • zwei Marken sind gestempelt
  • fünf Marken mit Überdruck (MBD I), davon einmal in der Farbe Rot
27. Januar 2020, 11:00 Uhr MEZ (unbearbeiteter Scan bei 600 dpi)

Die abgebildete Steckkarte hängt nun innen an einem nach Südsüdost ausgerichtetem Fenster. In den ersten Tagen werde ich die Steckkarte täglich, danach wöchentlich scannen.

Wofür soll dieses Experiment gut sein? Beispielsweise zur Bestimmung von Farbfehldrucken. Nicht gerade bei den Ausgaben Berufe und Ansichten aus dem Saarland. Falls bei der Herstellung derselben eine Farbe gefehlt hätte, wäre die Marke ja farblos geblieben. Bei den mehrfarbigen Werten der Ausgabe Wappen und Dichter, also den Wappen, wäre ein Farbfehldruck theoretisch möglich.

Daneben möchte ich verfolgen, ob die Plastikstreifen der Steckkarte die Briefmarkenfarben verändern.

Die Idee zu diesem Experiment erhielt ich übrigens in einem Philatelie-Forum auf Facebook durch einen Beitrag zu einem möglichen Farbfehldruck.

Bis dann

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Projekt Saarphilatelie.com – Stand der Arbeiten (IV)

Hallo

Euch interessiert nach dem letzten Beitrag sicherlich, wie das neue Konzept des Projekts Saarphilatelie.com aussieht. Einen Sneak-Peek, wie der neue Auftritt aussehen wird, hatte ich euch bereits hier ermöglicht.

Stand der Arbeiten an der Website:

  • das Gerüst inkl. der Unterseiten gem. Seitenplan ist erstellt (einfache Ausbaufähigkeit wurde bei der Implementierung berücksichtigt)
  • das Farbschema gem. neuer Corporate ID wurde umgesetzt
  • SEO wurde durchgeführt; wer von euch bereits SEO für eine fast 200 Seiten umfassende Homepage gemacht hat, weiss, welcher Aufwand dahintersteckt
  • Abbildungen für sämtliche Buttons, Seiten, Links etc. wurden erstellt, bearbeitet und in Grösse und Darstellung vereinheitlicht
  • Umstellung des Designs von Saarphilatelie-Blog©, Facebook sowie Twitter gem. neuer Corporate ID ist vorbereitet

Viel ist bereits erreicht! Es bleibt dennoch viel zu tun, bis die ersten Inhalte eingearbeitet sind und die Webseite live geschaltet werden kann.

Das neue Konzept

Die vier Ziele des Projekts Saarphilatelie.com hatte ich euch bereits im letzten Beitrag vorgestellt. In Stichworten: Forschung und Publikation, Öffentlichkeitsarbeit, Informationspool, Saar-Geschichte(n). Ein gutes Konzept sollte sämtliche Ziele, die ein Projekt verfolgt, unterstützen.

Die Webseite Saarphilatelie.com das Zentrum für alle mir vorliegenden Informationen rund um die Briefmarken für das annektierte Saarland. Dieser Themenkomplex, ein hybrides Stück französisch-deutscher Postgeschichte, bleibt auch in Zukunft der Schwerpunkt der philatelistischen Arbeit des Projekts Saarphilatelie.com. Sämtliche Informationen hierzu, egal ob aus eigener Forschung oder der Forschung Dritter, ob vorgängig im Blog oder auf Facebook besprochen, finden ihren zeitnahen Niederschlag auf der Webseite. Diese wird hierdurch sozusagen das „Studierzimmer“ des Projekts. In einer Ecke des „Studierzimmers“ befindet sich die „Spiel- und Krabbelecke“. Hier – unter der Rubrik Saar-Geschichte(n) – darf sich der kleine Historiker in mir nach Herzenslust austoben. Warnung: Anfänglich werdet ihr trotz aller Vorarbeiten auf der Webseite noch häufig auf das Baustellen-Zeichen treffen. Ich verspreche euch, dass diese mit der Zeit weniger werden.

Wenn die Webseite das Studierzimmer des Projekts wird, wird der Saarphilatelie-Blog© das „Wohnzimmer“. Hier werde ich – in Anlehnung an die als Fireside-Chats bekannt gewordenen Radio-Übertragungen von US-Präsident Franklin Delano Roosevelts zwischen 1933 und 1944 – mit euch plaudern. Hier werdet ihr auch in Zukunft Informationen rund um das Projekt, die Briefmarken und ihre Herstellung sowie die damals handelnden Personen erhalten. Die Beiträge werden kürzer und – hoffentlich – prägnanter ausfallen als in den letzten zwei Jahren und sind neu mit den entsprechenden Informationen auf der Webseite verlinkt. Anmerkung: Die Kommentarfunktionen des Saarphilatelie-Blogs© bleiben wegen des Missbrauchs durch Spammer und Spinner deaktiviert.

Hier kommt die Facebook-Präsenz des Projekts Saarphilatelie.com ins Spiel. Sie ist das „Telefonzimmer“ und bleibt der primäre Kommunikationskanal für die bidirektionale Kommunikation. Möchtet ihr mit mir Kontakt aufnehmen, so ist dies am einfachsten und raschesten über Facebook möglich. Darüber hinaus werden sämtliche Neuigkeiten, wie neue Informationen auf der Website, neue Beiträge auf dem Blog etc. hier publiziert. Das Projekt Saarphilatelie.com ist auch in diversen Facebook-Foren präsent und betreibt in diesen Öffentlichkeitsarbeit.

Die Präsenz des Projekts Saarphilatelie.com auf Twitter ist und bleibt der Werbekanal. Kurze, verlinkte Werbung zu sämtlichen Aktivitäten des Projekt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Könnt ihr abonnieren … so bleibt ihr immer auf dem Laufenden.

Welche Vorteile das neue Konzept bietet und welche Verbesserungen sich hieraus für euch ergeben … und für mich. Darüber berichte ich im kommenden Beitrag.

So, das war’s für heute. Knapp über 500 Worte … das ist kurz und gut

 

 

Bis dann

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Projekt Saarphilatelie.com – Stand der Arbeiten (III)

Hallo

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen.

Wie geht es 2020 mit dem Projekt Saarphilatelie.com weiter? Ich arbeite emsig an dem neuen Layout und Design der Website, dieses Blogs sowie der Saarphilatelie-Seiten auf Facebook und Twitter.

Neben diesen – mehr technischen – Dingen beschäftigt mich insbesondere die damit verbundene Anpassung des Konzepts meiner Publikationen. Was verstehe ich unter Konzept?

Das Projekt Saarphilatelie.com verfolgt mit seinen Publikationen vier Ziele:

  1. Das Projekt Saarphilatelie.com forscht zu Themen der Saarphilatelie und dokumentiert die Forschungsergebnisse. Der Forschungs-Schwerpunkt liegt auf den Briefmarkenausgaben der Jahre 1946-1947, der Zeit der französischen Annexion des ehemaligen Saargebiets. Zur Erreichung dieses Ziels pflegt und erweitert das Projekt die bestehende Forschungssammlung. Stichwort: Forschung und Dokumentation
  2. Die Informationen zu den Briefmarkenausgaben für das Saarland der Jahre 1946-1947 sind auf unzählige Publikationen und Quellen verstreut. Das Projekt Saarphilatelie.com sammelt und überprüft diese verstreuten Informationen und führt diese – soweit rechtlich möglich – strukturiert auf der Webseite des Projekts zusammen. Sämtliche, so aufbereitete Informationen wie auch die Forschungsergebnisse des Projekts sind für jeden kostenfrei zugänglich. Stichwort: Publikation
  3. Die Saar-Region hat eine lange, wechselvolle und äusserst interessante Postgeschichte. Das Projekt Saarphilatelie.com zeichnet auf seiner Webseite diese faszinierende Geschichte nach. Der zeitlich genau umrissene Forschungs-Schwerpunkt wird so in den umfassenderen postgeschichtlichen Kontext eingebettet. Stichwort: Saar-Geschichte(n)
  4. Das Interesse an den Briefmarkenausgaben für das Saarland der Jahre 1946-1947 ist selbst unter Philatelisten gering. Das Projekt Saarphilatelie.com hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vielfalt und den Facettenreichtum der Saarphilatelie der Öffentlichkeit näher zu bringen. Das Projekt nutzt hierzu sämtliche Plattformen wie auch persönliche Gespräche. Stichwort: Öffentlichkeitsarbeit

Weshalb zerbrechen ich mir über dem Konzept den Kopf? In allererster Linie ist es die Umsetzung von Ziffer 4, die mich beschäftigt. Wieso? Den Grossteil meiner Beiträge des letzten Jahres im Saarphilatelie-Blog© kann ich einteilen in:

  • eine Beitragsserie zu den einzelnen Werten der 1. Offenburger Ausgabe; darin werden die 20 Werte schön einer nach dem anderen immer im gleichen Format abgehandelt,
  • eine Beitragsserie zu den Feldmerkmalen der einzelnen Werte der 1. Offenburger Ausgabe; beginnend beim 2 Pfennig-Wert. Sieben Beiträge publiziert und noch lange kein Ende in Sicht. Da war nicht nur der besprochene Wert von grauer Farbe.

Mit solchen Dauerbeitragsserien wecke ich kein Interesse an den besprochenen Briefmarken, sondern sorge für Langeweile. Darüber hinaus leiste ich durch die fast ausschliessliche Publikation im Saarphilatelie-Blog© auch dem Ziel von Ziffer 2- der strukturierten Zusammenführung der Informationen an einem Ort – einen Bärendienst. Zu guter Letzt musste ich mir eingestehen, dass mir das Schreiben der Beiträge nach ewig gleichem Schema keinen Spass machte. Es kam keine Freude auf. Auf gut Deutsch: Ich hatte nach nicht einmal zwei Jahren keinen Bock mehr.

So konnte es nicht weitergehen. Doch was tun, sprach Zeus. Ich hätte das Projekt Saarphilatelie.com still und leise beerdigen können. Mit der Rätselecke – der Grund war da ebenfalls der Mangel an strukturierter Zusammenführung von Informationen – und den kommentierten Weblinks bin ich bereits so verfahren. Dann erinnerte ich mich an die vielen schönen Dinge, an Saarphilatelie vor Ort, spontane Blog-Beiträge und eure vielen positiven Reaktionen.

Ein Neubeginn musste her. Ein Neubeginn, aufbauend auf den bisherigen Erfahrungen. Ein farbiger Neubeginn mit mehr Spass und Lockerheit. Weg vom Sie, hin zum Du. Auf sämtlichen Plattformen des Projekts: auf der Website, in den Blog-Beiträgen, auf Facebook und Twitter. Wem dies nicht passt, der braucht es ja nicht zu lesen.

Ein Neubeginn, der nicht nur euch, sondern auch mich bereichert. Ein Neubeginn der mir wieder Zeit für meine Sammlung lässt. Und ein Neubeginn, welcher der Postgeschichte der Saar-Region Platz bietet. Sozusagen einen Tummelplatz für den Historiker in mir.

Sind eine Menge Ziele, die ich da erreichen will, nicht wahr? Lassen sich diese Ziele allein durch einen Neubeginn erreichen? Ich bin überzeugt, dass dies möglich ist.

Wie sieht nun das neue Konzept aus? Das erzähle ich euch im nächsten Beitrag. Denn eines habe ich in der Rückschau gelernt. Blog-Beiträge werden nicht durch ihre Länge gut, sondern durch ihre Kürze. In der liegt bekanntlich die Würze.

Bis dann

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